Dienstag, 23 November 2021 11:01

Heimpleiten, doch Tadel bleibt aus

geschrieben von GW
Gut gekämpft und trotzdem verloren: Ueckermündes Volleyballerinnen um Mittelblockerin Antje Fröhlich-Röder (am Netz) präsentierten sich trotz der Niederlagen in ansprechender Verfassung. Fotos: Andy Buenning Gut gekämpft und trotzdem verloren: Ueckermündes Volleyballerinnen um Mittelblockerin Antje Fröhlich-Röder (am Netz) präsentierten sich trotz der Niederlagen in ansprechender Verfassung. Fotos: Andy Buenning

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – DIENSTAG, 23. NOVEMBER 2021

VOLLEYBALL

Für Ueckermündes Verbandsliga-Frauen sprang zwar kaum Zählbares heraus – Vorwürfe konnte Trainer Detlef Rühl seinem Team aber keine machen.

Einheit-Trainer Detlef Rühl kam vor heimischer Kulisse zu seinem Comeback
Einheit-Trainer Detlef Rühl kam vor heimischer Kulisse zu seinem Comeback

Ueckermünde. Viel zu kritisieren hatte Detlef Rühl nach diesem Heimspieltag nicht. „Die Mannschaft hat alles gegeben“, stellte der Verbandsliga-Trainer vom SV Einheit Ueckermünde fest. „Unsere Leistung war solide, die Sätze waren fast alle knapp.“ Ein Fortschritt sei im Vergleich zu vergangenen Aufgaben erkennbar gewesen. Trotz alledem konnten die Einheit-Frauen ihrem eigenen Punktekonto am Samstag kaum Zählbares hinzufügen.
Auf eine 1:3-Niederlage (25:21, 21:25, 27:29, 20:25) gegen den bis dato Tabellenvorletzten des 1. VC Stralsund II folgte vor heimischer Kulisse eine 2:3-Pleite (25:18, 23:25, 23:25, 26:24, 6:15) gegen das Verbandsliga-Schlusslicht HSG Uni Rostock. Zwar brachte das knappe Resultat aus dem Rostock-Spiel den Haffstädterinnen immerhin einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf ein, doch mit nur einem Sieg aus sechs Partien gehören sie auch nach dem 3. Spieltag weiterhin zur unteren Tabellenhälfte der höchsten Spielklasse M-Vs.
Die Mannschaft von Trainer Rühl, der nach überstandener Knie-Operation erstmals wieder an der Seitenlinie stehen konnte, erwischte am Samstag einen richtig guten Start in beide Partien und gewann sowohl den ersten Satz gegen Stralsund als auch den Auftakt im Vergleich mit Rostock. „Die Spiele waren beide sehr intensiv und kampfbetont“, so Detlef Rühl – ein offener Schlagabtausch folgte auf den nächsten. Wichtige Erkenntnis für die Rühl-Truppe, für die es in dieser Saison weniger um die Resultate geht als vielmehr um die Integration junger Spielerinnen: Man konnte beiden Gegnern zu jeder Zeit auf Augenhöhe begegnen. Bis auf „ein paar technische Fehler“ hatte Rückkehrer Rühl nicht viel zu bemängeln. „Ich kann der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen“, sagte der Mann, der die laufende Spielzeit als „Aufbausaison“ bezeichnet.
Die beiden Niederlagen seien zwar „ein bisschen ärgerlich“, allerdings nicht allzu dramatisch – „weil wir spielerisch überzeugen konnten“, so Rühl. Besonders im zweiten Duell mit der Rostocker Uni-Mannschaft schlug sich die gastgebende Einheit-Truppe achtbar und rettete sich durch eine kämpferische Leistung bis ins Tiebreak. „Am Ende waren wir einfach platt“, erklärte der Trainer die 6:15-Schlappe im entscheidenden Satz – immerhin hatten acht kräftezehrende Sätze zuvor ihre Spuren hinterlassen. „Aufgrund von Verletzungen und Krankheiten konnten wir nicht in Bestbesetzung antreten. Das muss man auch berücksichtigen.“
Der SV Einheit (5. Platz) hat Anfang Dezember gleich die nächsten Keller-Duelle vor der Brust: In Greifswald trifft man dann erneut auf die HSG Uni Rostock (6.) sowie auf das Verbandsliga-Schlusslicht VC Greifswald II (7.).
Einheit spielte mit: Fröhlich-Röder, Behnke, Neumann, Moser, Richlowski, Achterberg, Martin.

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