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Niemand lief so viele Kilometer für Einheit PDF Drucken E-Mail

NORDKURIER – HAFF–ZEITUNG – MONTAG, 19. MAI 2014

VEREIN ALLGEMEIN Mit einem Familientag feierte der SV Einheit Ueckermünde seinen 65. Geburtstag. Mittendrin: Vereins-Urgestein Günter Schwarz. Einst war er nach 500 Lauf-Meter aus der Puste, doch die Vereinskollegen brachten ihn auf Trab.

VON MARTIN SCHLAK, UECKERMÜNDE.

Es gibt einige Zahlen, die behält man ein Leben lang im Kopf. Das eigene Alter, den Hochzeitstag (im Idealfall) – und die Zeit des ersten Marathonlaufs. Günter Schwarz muss keine Sekunde überlegen, ehe er sagt: „3 Stunden, 46 Minuten, dann war ich im Ziel.“ 33 Jahre liegt das nun zurück, damals beim Rennsteiglauf. Schwarz war kurz vorher dem SV Einheit beigetreten, der früher BSG Stahl Ueckermünde hieß. Am Sonnabend feierte der Verein seinen 65. Geburtstag mit einem Familienfest. Günter Schwarz‘ ganz persönlicher Rückblick geht so: Der heute 75-Jährige fasste damals beim Blick auf die Waage einen folgenschweren Entschluss. „84 Kilo waren einfach zu viel“, sagt er. Also fing er an zu laufen. „Am Anfang war ich nach 500 Metern außer Puste“, erinnert sich der gelernte Maurer. Schnell merkte er, dass es wenig Spaß macht, abends alleine seine Runden zu drehen. Und er wurde Einheit-Mitglied. Der SV Einheit sah damals freilich noch anders aus, bot längst nicht so eine Vielfalt. Mittlerweile vereint der Club unter seinem Vorsitzenden Hans-Dieter Salow neun Sektionen – vom Reiten über Volleyball und Leichtathletik bis hin zu Line-Dance. Insgesamt hat er fast 600 Mitglieder. In die Zukunft blickt Salow optimistisch. „Unser Verein steht auf sicheren Füßen“, sagt er, fügt dann aber hinzu, dass man die aktuellen Trends nicht verschlafen dürfe. Mit diesen Sportarten ködere man jüngere Menschen. So kann sich Salow vorstellen, in Zukunft eine Aerobic-Gruppe zu eröffnen. Alle Disziplinen luden am Sonnabend zum Mitmachen ein. Das Angebot nahmen nicht nur junge Besucher an, sondern etwa auch die 75-jährige Brigitte Antusch. Die Ueckermünderin stieg, mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Enkelin Nadine aus der Reitabteilung, zum ersten Mal auf ein Pferd. „Das wollte ich mein ganzes Leben lang einmal gemacht haben“, sagte Antusch erfreut. Es ist eben nie zu spät anzufangen, das hat auch Günter Schwarz gelernt. Über drei Jahrzehnte lief er Woche für Woche Trainingseinheiten mit seinen Vereinskollegen. „Niemals unter 15 Kilometer“, sagt er. Nur in letzter Zeit nicht mehr, da plagen ihn Muskelprobleme. Er wartet nun die Diagnose des Arztes ab. Ist sie positiv, will er weiterlaufen. Denn das Laufen im Verein hat Günter Schwarz immer Kraft gegeben. Sein Leben bestand aus harter Arbeit: auf dem Bau, in der Schwerindustrie, als Kraftfahrer. Laufen, so erzählt er, sei immer sein Ausgleich gewesen. „Hätte ich damals nicht damit angefangen“, meint er nachdenklich, „läge ich schon längst unter der Erde.

 
Auch mit 65 Jahren gibt es hier nur eines: Sport, Sport, Sport! PDF Drucken E-Mail

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – FREITAG, 04. APRIL 2014

VEREIN ALLGEMEIN Der zweitgrößte Ueckermünder Verein wird 65. Kein Alter für sportliche Leute, auch nicht für den SV Einheit. Denn in diesem Verein geht es rundum sportlich zu. Leichtathletik, Volleyball, Kraftsport, Tischtennis, Badminton, Reiten, Line Dance, Aikido, Basketball- in so vielen Sportarten können sich die Mitglieder fit halten. Unsere Reporterin Simone Weirauch sprach mit dem Vereinsvorsitzenden Hans-Dieter Salow über den Jahrestag.

65 Jahre – das klingt nach Rentenalter. Lassen Sie es jetzt ein bisschen ruhiger angehen, weil alle in die Jahre gekommen sind, oder dreht der Verein nun erst richtig auf?
Es stimmt, wenn man sagt, dass 65 Jahre ein stolzes Alter sind. Auch für einen Verein. Im Verhältnis zu anderen Vereinen sind wir aber noch jung. Das Alter ist nicht immer ein Kriterium, um ruhiger zu treten. Die Arbeit wird dann eher gediegener. Immerhin haben wir 600 Mitglieder, davon treibt etwa die Hälfte regelmäßig Sport. Die Läufer, die Volleyballer und Tischtennisspieler beteiligen sich außerdem regelmäßig an Wettkämpfen. Die Läufer haben mittlerweile den 31. Haffmarathon organisiert, der Jubiläumsmarathon im vergangenen Jahr hatte eine Rekordbeteiligung. Einige besonders aktive Läufer unter der Leitung von Eckhard Molenda nahmen sogar am Rennsteiglauf teil. Oder nehmen wir die Tischtennisspieler, die erkämpfen in der Kreisklasse und Kreisliga vordere Plätze. So viel sportlicher Elan, so viele Erfolge für den SV Einheit Ueckermünde. Macht Sie das stolz? Natürlich. Wir sind einer der wenigen Vereine hier in der Region, der so vielseitig ist. Neun Sektionen haben sich unter dem Dach des SV Einheit gefunden. Für mich als Vorsitzender, für die Vereinsleitung und die Sektionsleiter ist es deshalb um so enttäuschender gewesen, als die Stadt Ueckermünde im Sommer 2011 die veränderte Gebührensatzung für die Sportstätten beschlossen hat. Dieser Schritt ist für den Verein kontraproduktiv, denn wir brauchen die Sporthallen.
Sie haben sich damals in der heftigen Debatte, die auch öffentlich im Nordkurier geführt wurde, gegen die Gebührenpläne gewehrt. Inzwischen ist der Satzungsbeschluss in leicht geänderter Form von der Stadtvertretung beschlossen wurden. Sind Sie damit einverstanden?
Mir ist klar, dass die Stadt finanzielle Probleme hat und die Haushaltslage schlecht ist. Doch für uns bedeutet die veränderte Gebührensatzung, dass wir Zusatzbeiträge erheben und die Mitgliedsbeiträge erhöhen müssen, um die Mehrkosten zu deckeln. Insgesamt haben wir 19 000 Euro zusätzlich aufbringen müssen. Vielleicht ist die 20-prozentige Reduzierung, die in der neuen Satzung festgeschrieben ist, ein erster Schritt in die richtige Richtung.
Sie lassen sich wegen der finanziellen Mehrbelastung für den Verein doch nicht etwa vom Feiern abhalten?
Auf keinen Fall. Wir feiern den 65. Vereinsgeburtstag natürlich. Am 17. Mai veranstalten wir einen „Family Day of Sport“.
Das klingt jetzt aber für eine 65-Jahr-Feier ganz schön jugendlich. Meinen Sie, dass alle mit dieser Bezeichnung etwas anfangen können?
Ich bin mir sicher, dass das jeder versteht. Der Verein lädt alle Familien zu einem sportlichen Fest ein. Dazu nutzen wir die Sporthalle und die Außenanlagen des Greifen-Gymnasiums. Alle Sektionen wollen dort ihre Sportart präsentieren, und jeder kann mitmachen und auch mal etwas Neues ausprobieren. Vielleicht findet jemand, der ansonsten immer Tischtennis spielt, Gefallen an Kraftsport oder Badminton. Freuen würde ich mich, wenn auch ehemalige Übungsleiter, Trainer und Verantwortliche des SV Einheit zum Sportfest kommen. Das ist doch eine gute Gelegenheit, mal über alte Zeiten zu plaudern und zu erfahren, was heute im Verein los ist. Unser Fest beginnt um 10 Uhr. Der 17. Mai ist ein Sonnabend, da können sicher viele Leute kommen und ihre ganze Familie mitbringen. Turnschuhe nicht vergessen!
Was gibt es denn so zu plaudern aus alten Zeiten? Welches waren die schönen Momente, die wunderbaren Begegnungen, die stolzen Erfolge des SV Einheit Ueckermünde?
Der heutige SV Einheit Ueckermünde entstand 1949 als BSG Einheit Ueckermünde. BSG steht für Betriebssportgemeinschaft. Dort hat das Junglehrer-Ehepaar Helga und Walter Gladrow 1957 die Leichtathletikgruppe gegründet. Das war die Geburtsstunde der Sektion Leichtathletik. Im selben Jahr hat Volleyball-Urgestein Günter Funke die Volleyball-Sektion ins Leben gerufen. Damals hätte keiner der Sportler gedacht, dass diese Sportarten mal prägend sein würden für den SV Einheit. Und dass die Sportler so erfolgreich sein würden. Günter Funke hat mit seinen Jungs in den 70er- und 80er-Jahren DDRMeistertitel ans Haff geholt. Walter Gladrow hatte es 1959 mit seinen Schützlingen Zollatz, Senftleben, Vogel und Boese geschafft, dass BSG Einheit- Sportler in Bestenlisten der DDR-Leichtathletik auftauchten. In den 70er und 80er-Jahren haben die Leichtathleten viele Erfolge in der Spartakiadebewegung errungen. Aber es gab auch Schicksalsschläge in der Vereinsgeschichte. So hat der plötzliche Tod des Vereinsvorsitzenden Guido Pietzke im Oktober 2010 alle Sportler des SV Einheit erschüttert. Er war eine Symbolfigur für den Verein, er lebte für den Sport. Es war für uns eine Ehrensache, den Ueckermünder Abendlauf in Guido-Pietzke-Gedenklauf umzubenennen. Jedes Jahr im Juli wird diese Laufveranstaltung ihm zu Ehren durchgeführt.

 
Neuer Vorstand einstimmig gewählt PDF Drucken E-Mail

UECKERMÜNDER STADTREPORTER – AUSGABE – 05/2013

VEREINSINFO

UECKERMÜNDE (HDS).
Auf der Mitgliederversammlung im April wurde nach der Legislaturperiode von zwei Jahren durch die Delegierten der neun Sektionen der Vorstand des SV Einheit Ueckermünde neu gewählt. Die Bestätigung der sechs Kandidaten erfolgte einstimmig. Damit kann der neue Vorstand für die nächsten zwei Jahre die Vorstandsarbeit für seine 605 Mitglieder gestalten. Folgende Kandidaten haben sich der Wahl gestellt (Foto von links nach rechts): Eckhard Molenda, Daniel Selau, Hans- Dieter Salow, Christina Reetz, Gerhard Bastke und Torsten Hischke. Herr Salow konnte als Vorsitzender eine positive Bilanz der Vorstandsarbeit der vergangenen Wahlperiode ziehen. So organisierte der Verein mit den Sektionen hochkarätige Veranstaltungen in den Bereichen Leichtathletik und Volleyball. Die Nordkurier-Beach-Party im Haffbad Ueckermünde wurde mit mehr als 60 Mannschaften zum 15. Mal ausgerichtet. Dieser Höhepunkt gehört zum festen Bestandteil im jährlichen Veranstaltungsplan des Vereins. Die Leichtathleten organisierten mit viel Hingabe den 30. Haffmarathon mit mehr als 300 Teilnehmern. Auch andere große Laufveranstaltungen wie der Ueckermünder Abendlauf und der Weihnachtslauf sind feste Größen im Veranstaltungsplan des Vereins. Die Sektion Reiten veranstaltete ihre beliebten Trainingslager und nahm an den Jugendsportspielen teil. Bei der Sektion Aikido ist der jährliche Lehrgang in Ueckermünde mit Dr. Peter Nawrot (5. Dan) Anfang Juni stets ein Höhepunkt im Vereinsport. Auch im Bereich des Wettkampfsports konnte positiv bilanziert werden. Die erste Frauen- und Männermannschaft bestimmen seit Jahren das Niveau in der Landesliga Volleyball mit. Die Seniorinnen erreichten im Volleyball den Landesmeistertitel. Die Volleyball-Senioren wurden in den letzten zwei Jahren Landesmeister, Nordeutscher Vizemeister, Kreispokalsieger und Vizemeister in der Kreisliga. Eine erfolgreiche Bilanz können auch die Tischtennisspieler aufweisen. Sie sind in der Kreisliga Vizemeister und spielen in der Kreisklasse vorn mit. Die Leichtathleten erkämpften wie in jedem Jahr vordere Plätze. Im Laufcup 2012 von M/V erreichte Anna-Isabella Böge den 2. Rang. In der Altersklasse W35 wurde sie sogar Erste. Heinz Fiehn erzielte den 1. Platz in der AK M55. Neben den positiven Ergebnissen bilanzierte der Vorsitzende Hans-Dieter Salow auch nicht so erfreuliche Tendenzen. Im Bereich der Jugendarbeit treiben nur 70 Mitglieder unter 18 Jahren Sport. Auch die Zahl der Übungsleiter mit Lizenz ist rückläufig. Aber das größte Problem für den Verein stellen die Nutzungsgebühren für die Sportstätten dar. Diese belaufen sich jährlich auf 6.515,82 Euro. Dieses Geld könnte der Verein sinnvoller für die Übungsleiter-Ausbildung, für Trainingslager der Jugend, zur Verbesserung des Sportmaterials in den Sektionen, Ehrung von erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern für Weiterbildung von Sportfunktionären des Vereins und eine Bezuschussung von „Events" im Verein genutzt werden. Die Folgen dieser Zwangsabgabe an die Stadt hat erste konkrete Folgen für den Verein. Es liegen Kündigungen der Mitgliedschaft im Verein vor. Die gesamte Sektion Airsoft ist zum 31. Dezember 2012 aus dem Verein ausgetreten. Als Vereinsvorsitzender hofft Hans-Dieter Salow, dass die Stadtvertreter bei der Beratung zur Satzung für diese Gebühren weiser entscheiden mögen, um ihrer sozialpolitischen Verpflichtung mehr Gewicht zu verleihen. Der SV Einheit ist zu erreichen unter Telefon 039771/23095 oder www.sv-einheit-ueckermuende.eu

 
Abendlauf zu Ehren des EX-Vereinschefs PDF Drucken E-Mail

NORDKURIER - SPORT – SONNABEND/SONNTAG, 21./22. MAI 2011

EHRUNG Ein Ueckermünder Lauf enthält künftig den Namen des ehemaligen Chefs des SV Einheit, Guido Pietzke. Der Vorstand hat sich neu aufgestellt.

VON THOMAS KRAUSE.
Dem im vergangenen Jahr überraschend verstorbenen Vorsitzenden des SV Einheit Ueckermünde, Guido Pietzke, wird jetzt eine Ehre zuteil, die ihm gebührt. Der Abendlauf, der am 23. Juli seine 20. Auflage erlebt, wird künftig auch als Guido-Pietzke-Gedenklauf geführt. Das hat der Vorstand des SV Einheit Ueckermünde bei einer Zusammenkunft einstimmig beschlossen. „Guido hat für den Sport hier gelebt, in Ueckermünde war er eine Institution. Dass er mit dem Abendlauf eine besondere Ehrung erhält, hat er einfach verdient“, sagt der Vereinsvorsitzende Hans-Dieter Salow. Guido Pietzke war im Oktober des Vorjahres beim Kreisparteitag der Linken mit 62 Jahren verstorben. Der plötzliche Tod des bekannten und beliebten Sportfunktionärs und Kommunalpolitikers hatte über die Kreisgrenzen hinaus für großes Entsetzen gesorgt. Beim SV Einheit Ueckermünde sind inzwischen die Aufgaben im Vorstand neu verteilt worden. Die Nachfolge von Guido Pietzke hat Hans-Dieter Salow angetreten, der bereits viele Jahre als Vizechef fungierte und sich nun bereit erklärte, den Traditionsverein zu führen. „Da ich beruflich sehr eingespannt bin, mussten erst einige Dinge geklärt werden“, sagt der Außendienstmitarbeiter des Versicherers Debeka. Als stellvertretender Vereinsvorsitzender wird in den nächsten Jahren Daniel Selau tätig sein. Christina Reetz (Schatzmeister), Eckhard Molenda (Sportwart) und Steffen Kliewe (Pressewart) komplettieren den neuen Vorstand des SV Einheit Ueckermünder. Mit etwa 600 Kindern, Jugendlichen, Frauen und Männer gehört der Verein zu den größten im Uecker-Randow-Kreis. Vor zwei Jahren feierte der SV Einheit, der unter anderem Leichtathletik, Aikido, Kraftsport, Volleyball, Reiten, Tischtennis und Badminton anbietet, sein 60-jähriges Bestehen. Als eine der ersten Aufgaben hat der Vorstand die Aktivierung der Leichtathletik-Abteilung angeschoben. Dort war Guido Pietzke als Trainer tätig; nach dessen Tod stand die Abteilung vor dem Aus. Mit Anna Izabela Böge hat Einheit nun eine Trainerin gefunden, die sich künftig um den Leichtathletik-Nachwuchs in der Haffstadt kümmern wird. „Es gab und gibt viele Anfragen von Eltern, die ihre Kinder gern wieder zum Leichtathletiktraining schicken wollen. Wir sind daher froh, dass wir mit Anna eine Trainerin gefunden haben“, sagt Sportwart Eckhard Molenda. Vorerst einmal in der Woche (montags ab 16 Uhr) können Kinder und Jugendliche im Waldstadion trainieren. Anna Izabela Böge, die im Vorjahr aus dem Hamburger Raum nach Ueckermünde zog, gehört in Mecklenburg-Vorpommern zu den schnellsten Ausdauerläufern.

 
Freude über Shirts mit Schullogo PDF Drucken E-Mail

NORDKURIER - HAFF-ZEITUNG - DIENSTAG, 03. MAI 2011

UECKERMÜNDE (NK).

Dieses schicke Shirt wollen die Schüler der Klasse 2a der Haffgrundschule am liebsten gar nicht mehr ausziehen. Das Besondere daran: Auf dem hellgrünen Shirt prangt das Logo der Haffgrundschule, und darauf sind die Mädchen und Jungen stolz. Die Eltern mussten dafür nicht in die Familien-Haushaltskasse greifen, denn mehrere Sponsoren haben dafür gesorgt, dass die Klasse dieses T-Shirt kostenlos erhalten hat: Seat-Autohaus Hoppe aus Eggesin, Airsoft-Team Uecker-Randow vom SV Einheit Ueckermünde, Herr Ladwig vom Friseursalon Stelter in Eggesin und Familie Markus aus Ueckermünde.

 
Ueckermünder Turnverein ist bester Sportverein im Kreis PDF Drucken E-Mail

NORDKURIER - HAFF-ZEITUNG - MONTAG, 31. JANUAR 2011

EHRUNG

Der Kreissportbund Uecker-Randow zeichnete Sportler und Funktionäre für ihr Engagement in den jeweiligen Vereinen aus.
VON SILVIO WOLFF.

UECKERMÜNDE.
Wohl zum letzten Mal in dieser Form wurden die Sportler des Kreises Uecker- Randow geehrt. Dabei hat der Kreissportbund die Zukunft des Sports im künftigen Großkreis bereits im Blick, laufen doch schon Gespräche mit Vertretern aus Ostvorpommern und Greifswald, wie Reinhard von Hirschheydt auf der Auszeichnungsveranstaltung mitteilte. Der Vorsitzende des Kreissportbundes Uecker-Randow nutzte ebenfalls die Gelegenheit, um gemeinsam mit dem Landrat Volker Böhning eine Vereinbarung zu unterschreiben. Diese gewährleistet die jährliche finanzielle Zuweisung des Kreises für den Sportbund. „Damit haben wir nun Sicherheit“, so Hirschheydt. Böhning betonte, dass er auch im zukünftigen Großkreis dafür kämpfen möchte, dass die Sportförderung nicht gekürzt werde. Den wohl größten Grund zur Freude hatte bei der diesjährigen Sportlerehrung der Ueckermünder Turnverein. Er wurde als bester Verein ausgezeichnet. Mit 1200 Mitgliedern ist er auch der größte Sportverein im Kreis. Untergliedert in einer Vielzahl von Abteilungen bieten 32 Übungsleiter von Gesundheits-, Breiten- bis hin zu Wettkampfsport verschiedenste Disziplinen an. Bei der Ehrung gab es dann auch tosenden Applaus in der Ueckermünder Volksbühne für Vereinschef Rudi Roloff, der den Verein maßgeblich geprägt hat. Vertreter des UTV standen an diesem Abend häufiger auf der großen Bühne des Kinos. So erhielt Silke Migowitsch die Ehrennadel in Gold. Ebenfalls diese besondere Ehrung mit nach Hause nahmen Edmund Gebner vom SC Eintracht Rossow sowie Erwin Werth vom SV Preußen Bergholz. Auch der Nachwuchs wurde ausgezeichnet. Bei den Schulen sammelten die Evangelische Grundschule Pasewalk sowie die Regionale Schule Löcknitz 2010 die meisten Sportabzeichen. Die beste Sportjugend im Kreis kam 2010 vom Karate-Budo-Verein Torgelow. „Das war die schönste Sportlerehrung, die wir jemals hatten“, sagte im Anschluss Carsten Seeger, der schon einige dieser Veranstaltungen erlebt hat. Zum ersten Mal hat die Auszeichnungsveranstaltung des Kreissportbundes Uecker- Randow in Ueckermünde stattgefunden.


Bester Verein
Ueckermünder Turnverein

Beste Sportjugend
Karate-Budo Torgelow

Ehrennadel in Gold
Silke Migowitsch (Ueckermünder Turnverein 1861), Erwin Werth (SV Preußen Bergholz), Edmund Gebner (SC Eintracht Rossow)

Ehrennadel in Silber

Peter Kriebel (SV Grün-Weiß Ferdinandshof), Kati Roloff (Kreisfachverband Turnen), Stefan Gärtner (Kreisfachverband Turnen), Heinrich Wasserstrahl (MC Touring Strasburg), Kathleen Krumrück (Seesportclub Ueckermünde), Sybille Viegehls (SV Christophorus Ueckermünde), Gerhard Bastke (SV Einheit Ueckermünde), Simone Steinbrink (Ueckermünder Turnverein), Detlef Reinke (Ueckermünder Judoclub), Jörg Hartmann (KSB Uecker- Randow)


Ehrennadel in Bronze

Joachim Marx (Boocker SV), Edgar Wilke (FV Aufbau Jatznick), Siegmund Jobschinski (SV Grün-Weiß Nadrensee), Christiane Conrad (Karate-Budo Torgelow), Dan Bendler (MSV Wilhelmsburg), Ralf Schwarz (Pasewalker Handballverein), Jean Winkelmann (Pasewalker Luftsportclub), Doris Makowiak (Pasewalker Schützengilde), Daniel Selau (Ueckermünder Turnverein), Dorina Rhein (UTV), Gerald Graap (Vierecker SV)





Beste Mannschaft

2. Männermannschaft Schach (Aufstieg Landesliga) und das U12-Schach-Team (Vizelandesmeister) vom SAV Torgelow,
Landesmeisterteam von der Schützengilde 1909 Leopoldshagen (Landesmannschaftsmeister Schießen) Kleinkaliber-Sportpistolen- Team vom Schützenverein 1810 Ueckermünde/Vorpommern (Landesmannschaftsmeister Schießen),
Schüler A-Tischtennis-Team vom SV Grün-Weiß Ferdinandshof (Vizelandesmeister Tischtennis)







Grundschulen

1. Platz: Evangelische Grundschule Pasewalk,
2. Platz: Grundschule Ferdinandshof 3. Platz: Grundschule Ueckertal Pasewalk, 
4. Platz: Grundschule
Eggesin, 5. Platz: Grundschule „Am See“ Löcknitz

Regionale Schulen

1. Platz: Regionale Schule Löcknitz, 2. Platz: Evangelische Grundschule Pasewalk (Orientierungsstufe),
3. Platz: Alber-Einstein-Schule Torgelow, 4. Platz: Regionale Schule „Hanno Günther“ Ferdinandshof



Sportliche Leistung

Günter Pust, Alexander Grebensikov, Jörn Christ, Lukas Hilger, Lisa Lottenburger, Günther Tauwald, Peggy Kenn, Melanie Foth, Katrin Henke, Eric Thurow, Dennis Pietsch, Benjamin Hapke, Paula Wald, Hannah Möbius, Stefan Jakubek, Brigitte Krüger, Doreen Stuth, Sandra Dost, Kati Roloff, Katharina Scholz, Erland Scholz, Peer Schweder, Arvid Krumnow, Tino Rhein, Uwe Kleinschmidt, Aleksandra Müller, Max-Florian Müller, Lukas Stanislawski, Heiner Menge

 
Bastke: Das kann keiner bezahlen PDF Drucken E-Mail

NORDKURIER - HAFF-ZEITUNG - MITTWOCH, 01. DEZEMBER 2010

ROTSTIFT

Auch die Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde sind überrascht von den Hallennutzungsgebühren.

VON SIMONE WEIRAUCH, UECKERMÜNDE

GEHARD BASTKE - FOTO: ARCHIVDie Empörung zieht Kreise. Nach den Berichten unserer Zeitung über die geplante Satzung zur Sportstättennutzung in Ueckermünde haben sich nun auch die Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde zu Wort gemeldet. Offenbar sind auch sie von den Gebührenplänen der Stadtvertretung überrascht. Gerhard Bastke, Abteilungsleiter Volleyball, meinte gegenüber der Haff-Zeitung: „Es ist mir unverständlich, dass der Fachausschuss, der Finanzausschuss und der Hauptausschuss empfohlen haben, dass die Stadtvertreter dies am Donnerstag beschließen. In den Ausschüssen sitzen Leute, die auch von den Mitgliedern der Abteilung gewählt worden sind. Warum hat im Vorfeld keiner mit uns gesprochen und gemeinsam nach anderen Lösungswegen gesucht?“ Vorstellbar wäre, dass die Sportler fürs Duschen in den Hallen bezahlen, so wie es auch in anderen Hallen des Landkreises üblich ist.

„Wenn wir jedoch eine Hallenmiete bezahlen müssen, gehen für die Volleyballer vom SV Einheit Ueckermünde die Lichter aus. Dann wird es keinen Volleyballsport mehr in Ueckermünde geben, weil wir uns das nicht mehr leisten können.“

Volleyballchef Gerhard Bastke ist ziemlich aufgeregt, immer wieder klingeln ihn seine Vereinsmitglieder an und wollen wissen, wie es dann weitergeht. „Sie befürchten, ab dem nächsten Jahr auf ihre geliebte Sportart verzichten zu müssen“, so Bastke. Er hat schnell durchgerechnet, was auf die Volleyballer, die die Sporthalle der Altstadtschule für Training und Wettkämpfe nutzen, bei einer Hallenmiete von sechs Euro pro Stunde zukommt.

„Wir haben vier Sportgruppen im Erwachsenenbereich in unserer Abteilung. Jede Gruppe trainiert pro Woche einmal zwei Stunden. Das ergibt 48 Euro pro Woche, pro Monat dann rund 200 Euro, pro Jahr also 2400 Euro. Dazu kommen noch sechs bis acht Wettkämpfe pro Jahr mit 50 Euro pro Tag. Damit wären die Volleyballer bei einer Jahresmiete von 2800 bis 3000 Euro. „Dies entspricht der Anhebung des Jahresetats um die Hälfte.“

Wenn man weiß, dass 60 Prozent der Einnahmen der Abteilung Volleyball von Sponsoren kommen, muss eine Beitragserhöhung die Kosten auffangen. „Doch welches der Mitglieder kann einen Monatsbeitrag von 40 bis 50 Euro bezahlen?“, fragt Gerhard Bastke.

Er meint, dass mit einem solchen Beschluss der Vereinssport in der Stadt Ueckermünde kaputt gemacht wird. Eine Abwanderung der Ueckermünder Volleyballer zu anderen Abteilungen des Kreises wäre zu befürchten. „Dabei konnten wir in den letzten beiden Jahren die Mitgliederzahl um fast 30 Prozent auf 165 steigern.“ Die 1. Männermannschaft des SV Einheit Ueckermünde ist Spitzenreiter in der Landesliga – die Frauen belegen zur Zeit den dritten Platz, auch im Kinderbereich werden vordere Platzierungen erzielt.

 
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