Leichtatletik Archiv 2017
Polizei wusste nichts vom Weihnachtslauf PDF Drucken E-Mail

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – MONTAG, 11. DEZEMBER 2017

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Als kürzlich 120 Aktive am Lauf durch Ueckermünde teilgenommen haben, wurden Polizisten vermisst, die die Strecke absichern sollten. Dafür gab es Kritik. Revierleiter Hartmut Braun setzt sich zur Wehr.

Die Polizei hatte den diesjährigen Weihnachtslauf nicht abgesichert. Ganz einfach, weil sie nichts von der Veranstaltung wusste, wie Revierleiter Braun erklärte. Foto: Thomas Krause

Ueckermünde. Ueckermünder Weihnachtslauf – und die Polizei ist nicht da, um die Strecke abzusichern? Weil die etwa 120 Athleten, die sich am diesjährigen Lauf durch Ueckermünde beteiligt hatten, auch am Alten Bollwerk vorbeimussten und es dort kritisch werden kann, sollte eigentlich die örtliche Polizei die Stelle absperren. Dass dies nötig gewesen wäre, zeigt die Tatsache, dass sich einige Autofahrer durch den Pulk gedrängelt hatten. Passiert ist zum Glück nichts, aber die Frage kam auf, wo denn die Polizei gewesen ist.
Dass seine Beamten einfach keine Zeit hatten, den Lauf abzusichern, entspreche nicht den Tatsachen. Gegen den diesen Vorwurf setzt sich der Ueckermünder Revierleiter Hartmut Braun energisch zur Wehr. Die Polizei sei schlichtweg nicht darüber informiert worden, dass ein solcher Lauf überhaupt stattfindet. „Eigentlich muss der Veranstalter das bei der Stadt anmelden, die ist Baulastträger der Straße“, erklärt Braun das Prozedere. Die Stadt kann dann ihre Erlaubnis geben – und dieser Erlaubnis geht im Normalfall eine Anhörung der Träger öffentlicher Belange voraus. Dazu gehört auch die Polizei, wie Hartmut Braun informiert.
Aber ein solches Anhörungsverfahren hat nicht stattgefunden. Von der Laufveranstaltung war also den Ordnungshütern gar nichts bekannt. „Insofern ist es auch nicht zu verstehen, dass der Polizei nun der Schwarze Peter zugeschoben wird“, sagt der Revierleiter. Er sieht den Veranstalter, den SV Einheit Ueckermünde, in der Pflicht. Der hätte, als das Fehlen der Polizei vor Ort festgestellt wurde, beim Revier wenigstens noch einmal nachfragen können. Auch für diesen Fall hätte es sicher eine kurzfristige Lösung gegeben.

Dass der Lauf dennoch stattgefunden hat, sei aus Sicht Brauns bedenklich. „Der Veranstalter darf die Laufveranstaltung nur durchführen, wenn eine verkehrsrechtliche Anordnung zur Sondernutzung der Straße vorliegt. Fehlt diese Anordnung und er führt sie dennoch durch, wie im betreffenden Fall geschehen, handelt er zum einen nicht rechtskonform und geht zum anderen ein sehr hohes Risiko ein“, macht Braun auf die entsprechenden juristischen Grundlagen aufmerksam.

 
Weihnachtslauf: Wo war eigentlich die Polizei? PDF Drucken E-Mail

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – FREITAG, 08. DEZEMBER 2017

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Die letzte Laufveranstaltung in der Haff-Region geht offenbar in die Verlängerung. Beim Weihnachtslauf in Ueckermünde gab es Kritik an den Sicherheitsvorkehrungen.

Beim Überqueren der Straße am Alten Bollwerk gab es in diesem Jahr für die Läufer keine Absperrungen durch die Polizei. Foto: Thomas Krause

Ueckermünde. Passiert ist am Ende nichts. Gott sei Dank, wird sich der ein oder andere Sportler denken, sich aber vermutlich auch fragen, warum die Polizei in diesem Jahr nicht beim Ueckermünder Weihnachtslauf vor Ort war, um die Veranstaltung abzusichern. 
Beim Weihnachtslauf, den es seit 18 Jahren gibt, müssen die Läufer immer die Straße am Alten Bollwerk überqueren. In den Jahren zuvor sorgten Beamte des Ueckermünder Polizeireviers mit einer zeitweisen Sperrung immer dafür, dass die Sportler problemlos über die Straße rennen konnten. Diesmal war allerdings keine Polizei zu sehen, sodass es zeitweise zu gefährlichen Situationen kam, weil einige Autofahrer auf der Brücke einfach durch den Läuferpulk fuhren, was etliche Schimpftiraden zur Folge hatte. „Die sind zwar langsam gefahren, aber es hätte trotzdem etwas passieren können. So was gab es beim Weihnachtslauf noch nie“, erzählte ein Teilnehmer hinterher und fragte, wo denn eigentlich die Polizei geblieben sei.
Beim Veranstalter SV Einheit Ueckermünde ist man sich indes keiner Schuld bewusst. „Wir haben gewusst, dass es am Bollwerk etwas schwierig werden könnte und deshalb die Läufer darauf hingewiesen“, sagte Rennleiter Frank Greiner-Mai auf Nordkurier-Nachfrage. Die Teilnehmer seien an dieser Stelle dann nach seinen Informationen auch vorsichtig gelaufen, er habe jedenfalls persönlich keine Beschwerden gehört. Dass die Polizei in diesem Jahr das Rennen nicht abgesichert hat, hatte laut Greiner-Mai einen einfachen Grund: „Die Polizei hatte keine Zeit für uns, weil sie beispielsweise mit den vielen Weihnachtsmärkten in der Region beschäftigt gewesen ist“, sagte er. Schon im vergangenen Jahr sei keine Polizei beim Weihnachtslauf gewesen. 
Im Ueckermünder Polizeirevier nimmt man diese Darstellung allerdings mit großer Verwunderung auf. „Wir wurden gar nicht gefragt, ob wir diese Veranstaltung absichern könnten“, sagte Revierleiter Hartmut Braun. Es sei zwar wirklich so, dass die Beamten durch die Weihnachtsmärkte, die in diesem Jahr öfter bestreift werden müssen, mehr zu tun hätten; die Laufveranstaltung für eine Weile mit abzusichern, hätte die Polizei aber auf jeden Fall geschafft. „Wir wissen doch, dass es am Alten Bollwerk schwierig ist. Aber man hätte auch fragen müssen“, sagte Hartmut Braun, der zudem darauf verwies, dass die Polizei auch im vergangenen Jahr beim Weihnachtslauf Hilfe leistete. „Dass wir nicht vor Ort waren, stimmt einfach nicht“, so der Ueckermünder Polizeichef. 
Beim 18. Ueckermünder Weihnachtslauf waren in diesem Jahr mehr als 120 Sportler dabei.

 
Weihnachtsmänner auf der Laufstrecke PDF Drucken E-Mail

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – DIENSTAG, 05. DEZEMBER 2017

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In Ueckermünde haben die Ausdauersportler aus Vorpommern die diesjährige Laufsaison zu Ende gebracht. Zum Weihnachtslauf kamen noch einmal mehr als 120 Sportler.

Beim Ueckermünder Weihnachtslauf starteten – natürlich –Weihnachtsmänner. Foto: Thomas Krause

Ueckermünde. Es ist schon eine liebgewordene Tradition, dass beim Ueckermünder Weihnachtslauf immer auch der Weihnachtsmann am Start ist. Bei der 18. Auflage in diesem Jahr waren sogar zwei Weihnachtsmänner dabei. Dirk Rüscher vom Lauftreff Ueckermünde und Jörn Christ vom SV scn energy Torgelow liefen den 9,4 Kilometer langen Hauptlauf im roten Kostüm und hatten dabei sichtlich Spaß. Mit seinen Zeiten konnte sich das Weihnachtsmann-Duo sogar sehen lassen: Rüscher (M45) wurde Zwölfter in 39:14 Minuten, Christ (M40) folgte auf Platz 13 (39:32). Der Gesamtsieg im Hauptrennen ging einmal mehr an Sven Lorenz vom 1. LAV Torgelow (M35), der nach 31:12 Minuten ins Ziel kam. Zweiter wurde der Ex-Eggesiner Uwe Kleinschmidt (TC Fiko Rostock, 33:07). Bei den Damen triumphierte Anna Izabela Böge vom SV Turbine Neubrandenburg (W40), die locker in 36:48 gewann. Platz zwei ging an Margrit Brüssow von Motor Wolgast (W40, 44:14).
Auf der Fünf-Kilometer-Distanz waren Paula Meyer vom TSV Friedland (W12, 19:59) sowie der Stavenhagener Nils Spiegel (MU18/18:28) die Schnellsten. Über die zwei Kilometer gingen die Gesamterfolge an Lilli Elina Kraus (W11,  8:07) und Marc Müller (M11/8:04). Das Duo startet für den TSV Friedland. Bei den Kleinsten, die 600 Meter meisterten, unterstrich erneut Emma Vathke ihr Lauftalent. Das Mädchen von der SVG Eggesin (W7) war in 2:27 Minuten wieder schneller als alle weiblichen und männlichen Kontrahenten. Schnellster Junge war Fynn Schulz vom 1. LAV Torgelow (M7) in 2:39.
Beim Weihnachtslauf waren 129 Sportler aus 38 Vereinen vertreten. „Zum Abschluss war das noch einmal eine schöne Teilnehmerzahl. Wir sind zufrieden“, so Rennleiter Frank Greiner-Mai vom Gastgeber SV Einheit Ueckermünde. Mit dem Wettkampf am Haff ging auch der Uecker-Randow-Laufcup 2017 zu Ende. Die neue Cupsaison beginnt am 20. Januar mit dem Torgelower Waldlauf.  www.uer-laufcup.de

 
18. Weihnachtslauf zum Ende der Saison PDF Drucken E-Mail

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – FREITAG, 01. DEZEMBER 2017

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Ueckermünde. In Ueckermünde geht morgen die diesjährige Laufsaison in Vorpommern zu Ende. Der SV Einheit Ueckermünde lädt zum 18. Weihnachtslauf ein. Das Rennen durch die Haffstadt bildet schon traditionell den Abschluss des Uecker-Randow-Laufcups. Der Startschuss fällt um 10 Uhr in der Goethestraße. Gelaufen werden können vier verschiedene Distanzen. Die Hauptstrecke ist 9,4 Kilometer lang. Außerdem können die Sportler 600 Meter, zwei oder fünf Kilometer laufen. Anmeldungen für den Weihnachtslauf sind morgen bis 9.30 Uhr vor Ort möglich. Im vergangenen Jahr waren mehr als 100 Läufer dabei. Nach dem Weihnachtslauf werden auch dieses Jahr wieder die Sieger und Platzierten der diesjährigen Uecker-Randow-Cross-Serie ausgezeichnet. Die Cross-Serie umfasste insgesamt fünf Rennen. tho

 
5. Kinder und Jugendspiele PDF Drucken E-Mail

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5. Kinder und Jugendspiele zu Gast in Ueckermünde

Im Rahmen der 5. Kinder und Jugendspiele, fand am 17.05.17 der Ueckermünder Bahnlauf statt. Bei stallenden Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen gingen 79 Starter aus 18 Vereinen auf die verschiedenen Strecken. Auf der 400 m Strecke lief der jüngste Teilnehmer Ben Aron Lorenz eine Zeit von 2:22 Min. Bei den 800 Metern dominierte der SVG Eggesin 90 der in der in allen weiblichen Altersklassen die ersten Plätze holte.

Bei den 1000 m holte Liam Schmidt den ersten Platz in der Ak 10.

Romian-Angel Raseck beeindruckte bei den 5000 m mit einer Zeit von 19:02 Min und holte sich den ersten Platz. Bei den 10000m dominierte Sven Lorenz und belegte den ersten Platz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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