Freitag, 12 Juni 2015 23:24

Aikido, die sanfte Kampf-Kunst

geschrieben von Presewart
Aikido, die sanfte Kampf-Kunst Auch beim fünften Aikido-Lehrgang durfte sich der SV Einheit Ueckermünde über eine rege Teilnahme freuen. Foto: Christian Johner

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – FREITAG, 12. JUNI 2015

AIKIDO

Die Sektion Aikido des SV Einheit Ueckermünde richtete einen überregionalen Lehrgang aus. Einer der besten Lehrer aus Deutschland leitete den Kurs.

Ueckermünde. Mehr als 30 Kampfsportler aus Berlin, Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Dänemark haben am Aikido-Lehrgang in Ueckermünde teilgenommen. Durch die zweitägige Veranstaltung führte Peter Nawrot, Träger des 5. Dan, vom Tendoryu-Aikido Berlin. Nawrot gilt als einer der besten Aikido-Lehrer Deutschlands, nachdem er jahrelang im Herkunftsland der Sportart, Japan, trainierte.
Da die Kampfkunst sehr viele Ähnlichkeiten mit Judo aufweist, wechseln viele Sportler vom Judo zum Aikido. „Der größte Unterschied zum Judo liegt darin, dass es beim Aikido keinen Wettbewerb und damit auch keine großen Meisterschaften gibt“, erklärt der Übungsleiter vom SV Einheit Ueckermünde, Klaus Boritzki. Im Aikido gehe es nicht darum, als Verteidiger den gegnerischen Angriff zu blockieren, sondern die Energie des Angreifers für sich selbst zu nutzen. Deshalb sei es auch nur sehr selten der Fall, dass sich jemand beim Aikido verletzt. „Es wird vor allem die physische und psychische Stärke trainiert. Dabei sind zwei der wichtigsten Faktoren die Reaktionsschnelligkeit und die eigene Gelassenheit“, betont Boritzki. Peter Nawrot empfiehlt die Ausübung der modernen Kampfkunst ab dem Alter von acht Jahren: „Davor sind die Kinder einfach noch zu unruhig. Nach oben hin gibt es allerdings keine Grenzen.“
Wer am Aikido interessiert ist, kann beim SV Einheit Ueckermünde vorbeischauen. Das Training findet montags und donnerstags von 18.30 bis 20 Uhr in der Gymnastikhalle der Goethe-Sporthalle statt.

 

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