Samstag, 09 Mai 2020 08:50

Unsere Leichtathleten laufen jetzt virtuell gegeneinander

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Sven Preußer (links) und Martin Kundschaft (rechts) machten bei einem virtuellen Lauf mit, bei dem Sportler aus ganz Deutschland teilnehmen. Foto: Hartmut Fründt Sven Preußer (links) und Martin Kundschaft (rechts) machten bei einem virtuellen Lauf mit, bei dem Sportler aus ganz Deutschland teilnehmen. Foto: Hartmut Fründt

NORDKURIER – SPORT-AKTUELL – SAMSTAG, 09. MAI 2020

LEICHTATHLETIK

Richtige Laufwettbewerbe fallen wegen der Corona-Pandemie derzeit aus. Dennoch legen die Hobbyläufer aus der Region ihre Beine nicht hoch.

Uecker-Randow. Immerhin: Die Ausübung einiger Sportarten im Freien ist für Amateursportler allein oder zu zweit wieder möglich. An einen Spielbetrieb oder an einen Wettkampf ist jedoch noch nicht zu denken. Einige Laufveranstalter stellten deshalb ihre Improvisationskünste unter Beweis. Sie haben die Laufenthusiasten dazu aufgerufen, diese Sportwettkämpfe virtuell allein oder zu zweit mit Abstand durchzuführen. Von der SVG Eggesin meldeten sich mit Martin Kundschaft und Sven Preußer über „Laufszene Dresden“ zwei Läufer zum sogenannten „Virtual Run Germany“ an. Dabei können bei diesem Lauf Strecken von fünf Kilometern bis zum Ultramarathon absolviert werden. Sven Preußer (Ak 55) lief 25 Kilometer von Torgelow-Holl über Eggesin nach Altwarp. Er benötigte für diese Strecke 2:55 Stunden. Martin Kundschaft (AK 40) lief einen Marathon von Eggesin nach Altwarp und wieder zurück in 4:08,11 Stunden. Die Streckenverpflegung übernahm Tochter Sarah, die die gesamten vier Stunden ihren Vater per Rad begleitete. Aber auch Familienangehörige und Freunde beider Läufer waren an die Strecke gekommen, um sie anzufeuern. Die Startnummern wurden den beiden Sportfreunden zugeschickt, außerdem gibt es Urkunden, eine Medaille und ein T-Shirt.
Währenddessen hätte am Mittwoch eigentlich der erste Ueckermünder Bahnlauf in dieser Saison stattfinden sollen. Damit der Lauf nicht komplett ausfiel, überlegte sich der SV Einheit Ueckermünde um Abteilungsleiter Frank Greiner-Mai, das Rennen in einer anderen Weise auszutragen. Die Zeiten für die einzelnen Strecken sollten gestoppt und mithilfe einer Handy-App festgehalten werden. Bei diesem außergewöhnlichen Rennen machten insgesamt 40 Hobbyläufer mit. Über die zehn Kilometer lief Dirk Rüscher (M50) vom Lauftreff Ueckermünde in 44:26 Minuten die schnellste Zeit. Bei den Frauen war Mareike Jünemann vom SV Fortuna Schmölln in 49:23 Minuten am besten.

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