Freitag, 10 Dezember 2021 11:00

Volleyball-Verband unterbricht den Spielbetrieb

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NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – FREITAG, 10. DEZEMBER 2021

VOLLEYBALL

Der Volleyballverband Mecklenburg-Vorpommern (VMV) hat auf das Sportverbot in zwei Landkreisen reagiert und eine Unterbrechung des laufenden Spielbetriebs beschlossen. Betroffen sind auch Teams aus Ueckermünde und Neubrandenburg.

Vorpommern. In diesem Jahr wird es auf Landesebene keine Vergleiche mehr am hohen Netz geben. Wie der Volleyballverband Mecklenburg-Vorpommern (VMV) informierte, wird der Spielbetrieb in den Erwachsenen-Spielklassen vorerst ausgesetzt und nicht vor dem 15. Januar fortgeführt. In seiner digitalen Sitzung zu Wochenbeginn hatte der Landesspielausschuss die sofortige Unterbrechung der Saison 2021/2022 bis zum 10. Januar mehrheitlich beschlossen.
Der Spielausschuss reagierte mit dem Beschluss nach eigenen Angaben auf die Untersagung des Trainings- und Wettkampfbetriebes in den Landkreisen Rostock und Mecklenburgische Seenplatte. Weil auch in weiteren Regionen MVs eine Untersagung des Amateursports möglich erscheine und zudem das Weihnachtsfest vor der Tür stehe, habe man sich für die Unterbrechung entschlossen, wie in einer Mitteilung begründet wird. Nach Angaben von Landesspielwart Daniel Schulz wolle man die Entwicklung der „sich zunehmend verschlechternden Coronavirus-Lage“ weiter beobachten und „zeitnah im neuen Jahr weitere Entscheidungen“ hinsichtlich der Fortführung der Saison treffen.
Schon in den vergangenen Tagen waren auf Landesebene vereinzelt Spiele sowie ganze Spieltage verlegt worden. Unter anderem hatten die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde die Option des VMV wahrgenommen, ihre beiden letzten Spiele des Jahres straffrei ins neue Jahr zu verschieben (der Nordkurier berichtete). „Wir wollten der Ansteckungsgefahr, die an einem Spieltag doch etwas größer ist, möglichst aus dem Weg gehen – gerade so kurz vor Weihnachten“, begründete Trainer Detlef Rühl.
Die kritische Lage sei vom Landesspielausschuss zuletzt im wöchentlichen Rhythmus bewertet worden, wie Spielwart Daniel Schulz versicherte. Mehrheitlich sei man bislang der Meinung gewesen, den Spielbetrieb im Rahmen der Corona-Landesverordnung auf freiwilliger Basis fortsetzen zu können. Nun sei jedoch ein „Maß erreicht, das einen geordneten Spielbetrieb nicht mehr sinnvoll erscheinen lässt.“
Die Mannschaften werden nun gebeten, ausgefallene Spiele bis zum 31. Januar 2022 nachzuholen oder bis zu diesem Zeitpunkt in Absprache mit den Staffelleitern zumindest neu zu terminieren. Dafür sollen auch Wochenenden zur Verfügung stehen, die im Rahmenspielplan bislang nicht explizit als Ausweichspieltag ausgewiesen waren.
Verbandsligisten, zum Beispiel die Frauen-Teams des SV Einheit Ueckermünde und des SC Neubrandenburg, haben bis zum 10. April Zeit, um ihre ausgefallenen Spiele nachzuholen, da anschließend bereits die Aufsteiger in die Regionalligen gemeldet werden müssten. Teams aus den Landesligen und Landesklassen sollen dafür immerhin bis zum 8. Mai Zeit haben. Um neue Termine müssen sich auch die Landesliga-Herren aus Ueckermünde und vom HSV Neubrandenburg kümmern. Die Haff-Volleyballer wären am kommenden Wochenende in Waren an der Müritz gefordert gewesen und eine Woche später zu Auswärtsspielen nach Stavenhagen gereist. Für das erste Neubrandenburger Team stand noch eine Heimspiel-Runde auf dem Plan. „Vernünftigerweise werden diese Spiele wohl nicht stattfinden“, hatte HSV-Spielertrainer Sebastian Rummel angesichts der angespannten Pandemie-Situation bereits vor einer Woche vermutet und Recht behalten.
Unklar ist noch, wie es mit den Pokal-Wettbewerben weitergehen soll. Offene Paarungen werden Spielwart Schulz zufolge zunächst ohne genaue Terminierung in den Mai und Juni verlegt. Ob die Cup-Partien dann tatsächlich stattfinden oder erst zu Beginn der neuen Saison ausgespielt werden, sei noch offen.

Samstag, 04 Dezember 2021 11:48

Volleyball-Verbandsliga: Keine Spiele mehr in diesem Jahr

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NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – SAMSTAG, 04. DEZEMBER 2021

VOLLEYBALL

Die Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde haben ihren letzten Spieltag des Jahres abgesagt. In die vorzeitige Winterpause verabschiedet sich das Team aber noch nicht – es soll weiterhin trainiert werden.

Ueckermünde. Abpfiff! Die Verbandsliga-Volleyballerinnen des SV Einheit Ueckermünde werden in diesem Jahr kein Spiel mehr bestreiten. Wie der Trainer der Mannschaft, Detlef Rühl, am Donnerstag informierte, wird man auf den letzten Spieltag des Jahres, der am kommenden Sonntag in Greifswald über die Bühne gehen sollte, freiwillig verzichten. Grund: Die Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus.
„Das Gros der Mannschaft hat sich dafür entschieden, am Sonntag lieber nicht anzutreten“, sagte Rühl dem Nordkurier. „Wir wollen der Ansteckungsgefahr, die an einem Spieltag doch etwas größer ist, möglichst aus dem Weg gehen – gerade so kurz vor Weihnachten.“
Mit der kurzfristigen Absage seiner Spiele macht der SV Einheit Ueckermünde von dem Prinzip der Freiwilligkeit Gebrauch, auf dem der Volleyballverband Mecklenburg-Vorpommern derzeit seine Saison fortsetzen lässt. Heißt: Wer nicht will, muss in diesem Jahr kein Spiel mehr absolvieren. Eine Strafe ist bei einer Absage nicht zu befürchten. „Das kommt uns natürlich zupass“, so Detlef Rühl. Wann die beiden Partien gegen den Tabellenvorletzten HSG Uni Rostock und das Verbandsliga-Schlusslicht VC Greifswald II nachgeholt werden, steht aktuell noch nicht fest. Letztmalig hatten Rühls Einheit-Volleys am 20. November in den Spielbetrieb eingegriffen, mussten seinerzeit vor heimischem Publikum allerdings zwei Niederlagen akzeptieren. Nach sechs Verbandsliga-Vergleichen stehen die Haffstädterinnen bei fünf Zählern – das bedeutet zum Jahresende den fünften Tabellenplatz. Seine nächsten Partien bestreitet das Einheit-Team voraussichtlich am 15. Januar in Neubrandenburg. Gegner wären mit dem gastgebenden SC Neubrandenburg und dem SV Warnemünde II die beiden derzeitigen Spitzenteams der höchsten Spielklasse Mecklenburg-Vorpommerns.
Auch wenn in diesem Kalenderjahr keine Punktspiele mehr stattfinden – in die Winterpause will sich die Rühl-Truppe noch nicht verabschieden. „So lange die Hallen nicht gesperrt werden, wollen wir den Trainingsbetrieb fortsetzen“, erklärt er. „Das wäre für unsere junge, zum Teil unerfahrene Mannschaft sehr wichtig.“ Die 2G-Plus-Regelung, die aktuell für Erwachsene im Innenbereich zählt, stellt den SV Einheit Ueckermünde dabei vor keine größeren Probleme. Die Ü18-Spielerinnen seien „allesamt zu 100 Prozent durchgeimpft“, wie der Trainer zufrieden mitteilte.
Verbandsliga Tabelle Frauen

  1. SC Neubrandenburg 15/15:0
  2. SV Warnemünde II 9/9:4
  3. 1. VC Stralsund II 6/6:7
  4. PSV Neustrelitz 5/6:2
  5. SV Einheit Ueckermünde 5/8:15
  6. HSG Uni Rostock 4/7:16
  7. VC Greifswald II 4/7:14

 

Das ist in der Halle zu beachten

Folgendes gilt aktuell in Vorpommern-Greifwald für den Trainingsbetrieb im Innenbereich (Warnstufe 3 und 4):
- Während Kinder bis sechs Jahre keinen Test vorlegen müssen, um am Trainingsbetrieb teilzunehmen, entfällt auch bei Schülern (bis 17 Jahre) außerhalb der Ferien die Testpflicht, wenn sie allgemeinbildende und berufliche Schulen besuchen, die der Teststrategie gemäß
der jeweils geltenden Schul-Corona-Verordnung unterfallen. Laut Sozialministerium genügt der Schülerausweis als Beleg.
- Für Erwachsene ab 18 Jahren gilt die 2G-Plus-Regel. Um am Training teilzunehmen, muss man entweder geimpft oder genesen sein und zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorweisen.
- Für Anleitungspersonen, also hauptamtlich sowie ehrenamtlich beschäftigte Übungsleiter und Trainer, greift nach Angaben des Sozialministeriums die
3G-Regelung. Hier gilt:
Eine Person muss entweder geimpft, genesen oder getestet sein.
Quelle: Kreissportbund Vorpommern-Greifswald (Stand: 2. Dezember).
Alle Angaben ohne Gewähr.

Dienstag, 30 November 2021 11:13

Freizeit-Volleyballer trotzen Corona

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NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – DIENSTAG, 30. NOVEMBER 2021

VOLLEYBALL

Unter Einhaltung der 2G-Plus-Vorgaben absolvieren die vorpommerschen Freizeit-Volleyballer in Greifswald ihre vierte Punktspiel-Runde. Der Strasburger SV übernahm die Tabellenführung.

Greifswald/Anklam. Das Titelrennen in der Vorpommern-Liga der Freizeit-Volleyballer bleibt weiter spannend. Die Teams lieferten sich am Wochenende beim vierten Turnier der Saison 2021/22 in Greifswald zahlreiche packende Duelle. Trotz der coronabedingten 2G-Plus-Vorgaben fanden die neun geplanten Partien statt. Alle Mannschaften waren spielfähig. „Die meisten Teams haben eine Impfquote von 100 Prozent“, freute sich der Anklamer Patrick Bull, der als Organisations-Chef für die Vorpommern-Liga verantwortlich ist.
In glänzender Verfassung präsentierten sich am vierten Spieltag die Freizeit-Volleyballer des Strasburger SV. Sie gewannen in Greifswald ihre erste Partie des Tages gegen Fortuna Zerrenthin souverän mit 3:0 und entschieden anschließend auch das Top-Spiel gegen Pädagogik Neubrandenburg knapp mit 3:2 zu ihren Gunsten. Durch ihre beiden Siege rückten Strasburger in der Tabelle auf den ersten Platz vor. Sie können 18 Punkte auf der Habenseite vorweisen. Nichts anbrennen ließ in eigener Halle auch der Sechser des BSC Hanse Greifswald. Die Hansestädter bezwangen das Team der VSG Neubrandenburg mit 3:1 und setzten sich zudem gegen den SSV Drögeheide mit 3:0 durch. Sie kletterten in der Tabelle auf den zweiten Rang und können ebenfalls 18 Zähler vorweisen. Unterdessen bezwang Titelverteidiger Café Florian Bansin die Mannschaften des SV Einheit Ueckermünde und SSV Pädagogik Neubrandenburg jeweils deutlich mit 3:0. Die Tabellenschlusslichter des Volleyballclubs Greifswald müssen dagegen weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg warten. Sie hatten gegen Drögeheide mit 1:3 und gegen VSG Neubrandenburg mit 0:3 das Nachsehen. Der SV Fortuna Zerrenthin verlor neben dem Duell gegen den neuen Spitzenreiter aus Strasburg auch das Spiel gegen den SV Einheit Ueckermünde mit 0:3. Die Zerrenthiner rutschten in der Tabelle auf den sechsten Platz ab.
Hier die aktuelle Tabelle der Vorpommern-Liga:

  1. Strasburger SV 2 0:9 18
  2. BSC Hanse Greifswald 19:8 18
  3. Päd. Neubrandenburg 18:10 16
  4. SVV Drögeheide 15:13 15
  5. SV Fortuna Zerrenthin 15:12 14
  6. Café Florian 14:13 13
  7. Einheit Ueckermünde 11:17
  8. VSG Neubandenburg 10:18
  9. VC Greifswald 2:24
Dienstag, 30 November 2021 11:09

Personalnot nimmt Einheit-Sechser nicht den Spaß

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NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – DIENSTAG, 30. NOVEMBER 2021

VOLLEYBALL

Greifswald/Ueckermünde. Es war der Kampfgeist, den André Fröhlich hinterher lobend erwähnte. „Wir haben den Umständen entsprechend wirklich super gespielt und bis zum Umfallen gekämpft. Am Ende waren wir körperlich durch“, resümierte der Landesliga-Trainer der Volleyball-Herren vom SV Einheit Ueckermünde nach diesem anstrengenden Auswärtsspieltag seines Teams in Greifswald.
Fröhlichs Mannschaft war am Sonntag ohne Ersatzspieler an den Bodden gereist, konnte aber durch einen 3:2-Sieg gegen Gastgeber VV Gryps ein Ausrufezeichen in ihrer Ost-Staffel setzen. Dabei musste der Trainer im Kampf um Zählbares den Ausfall von Kapitän Roland Florin sowie Dauerbrenner Robert Krämer kompensieren – beides für gewöhnlich Stammspieler in Fröhlichs Anfangssechser. Stattdessen setzte er auf Emanuel Reim, der „seit zwei Jahren kein Spiel mehr für uns gemacht“ hatte.
„Wir sind corona-lädiert dahin gefahren“, beschreibt der Coach den Trip. Weil seit Kurzem auch in hiesigen Sporthallen die sogenannte 2G-Plus-Regelung greift, mussten sich seine Akteure im Vorfeld um einen tagesaktuellen Corona-Test kümmern – eine mit großen Umständen verbundene Angelegenheit, gerade an einem Sonntag. „Das hat leider nicht bei allen Spielern geklappt“, so Fröhlich.
Dennoch präsentierte sich seine „Rumpftruppe“ in starker Verfassung und verlor im zweiten Duell gegen den ungeschlagenen Stavenhagener SV etwas unglücklich mit 1:3. „Wir hatten ganz gut angefangen, den zweiten Satz gewonnen und im vierten mit 19:15 geführt“, erzählt Fröhlich. „Leider konnten wir diesen Vorsprung nicht ins Ziel bringen.“ Vorwerfen konnte der Trainer seinem Team aber nichts. „Mehr war wirklich nicht drin.“
Trotz der Personalnot hatte die Einheit-Truppe in Greifswald offenbar „sehr, sehr viel Spaß“, wie Fröhlich berichtete. Ohne Ersatzleute auf der Bank habe schließlich keiner Angst um seine drohende Auswechslung haben müssen. „Mir als Trainer blieben nicht viel mehr Möglichkeiten, als die gute Laune hochzuhalten. Das hat gut geklappt“, scherzte Fröhlich. Mit neun Punkten aus sechs Partien befindet sich der SV Einheit nunmehr auf dem 4. Platz der Tabelle.
Einheit spielte mit:
Prescher, Priebe, Wrage, Hafenstein, Andreae, Reim

Samstag, 27 November 2021 11:24

Ueckermünder Volleyball-Männer spielen am Bodden

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NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – SAMSTAG, 27. NOVEMBER 2021

VOLLEYBALL

Greifswald/Ueckermünde. „Bis jetzt dürfen wir noch spielen“, lässt Roland Florin, Kapitän der Ueckermünder Volleyball-Mannschaft, am Freitag mit Blick auf den geplanten Sonntag-Trip nach Greifswald wissen. Auf dem Spielplan des SV Einheit stehen ab 11.30 Uhr zwei Landesliga-Ost-Partien gegen Gastgeber VV Gryps Greifswald und den Stavenhagener SV. „Aber das kann sich ja täglich ändern“, spricht Einheit-Mann Florin die sich zuspitzende Corona-Lage an. Seit dieser Woche gilt auch beim Volleyball in der Halle die 2G-Plus-Regel. Das bedeutet: Nur Geimpfte und Genesene mit einem tagesaktuellen negativen Corona-Test haben Zutritt. Beim SV Einheit Ueckermünde ist der Großteil aller Spieler längst durchgeimpft, wie der Spielführer des Tabellendritten wissen lässt. „Sonst wäre es auch schwierig.“
Chancen auf Zählbares rechnet sich die Haff-Truppe aus. „Ein Sieg müsste mindestens möglich sein“, glaubt Ueckermündes Volleyball-Chef Gerhard Bastke. Dabei sind die Gegner nicht zu unterschätzen: Während die Greifswalder (7. Platz) aus ihren vier Partien drei Punkte einsammeln konnten, hat Stavenhagen (5.) seine bisherigen beiden Landesliga-Spiele ohne Satzverlust gewonnen. Der Einheit-Sechser kommt nach vier Partien auf sieben Punkte.

Samstag, 27 November 2021 11:23

Volleyballer mit vorbildlicher Impfquote

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NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – SAMSTAG, 27. NOVEMBER 2021

VOLLEYBALL

Wenn heute in Greifswald der 4. Spieltag der Vorpommern-Liga ausgetragen wird, können nahezu alle Teams eine Impfrate von fast 100 Prozent vorweisen, was die Veranstalter freut.

Vorpommern. Die Meisterschaftsserie der vorpommerschen Freizeit-Volleyballer wird heute in ihre vierte Runde gehen. „Der Spieltag findet statt“, konnte Patrick Bull als Verantwortlicher für die Vorpommern-Liga am Freitag bestätigen. Alle Teams seien zur Zufriedenheit des Veranstalters spielfähig. „Die meisten haben eine Impfquote von 100 Prozent“, teilte der Organisations-Chef mit.
Ab 9.30 Uhr stehen demnach in Greifswald insgesamt neun Begegnungen auf dem Programm. Dabei bekommt es Spitzenreiter SSV Pädagogik Neubrandenburg mit dem Team von Café Florian Bansin und dem Sechser des Strasburger SV zu tun. Fortuna Zerrenthin trifft als Tabellenzweiter auf Einheit Ueckermünde und Strasburg, während Schlusslicht VC Greifswald gegen Drögeheide und VSG Neubrandenburg antreten muss. Abgerundet wird der vierte Spieltag mit den Duellen BSC Hanse Greifswald gegen VSG Neubrandenburg, Café Florian gegen Einheit Ueckermünde und BSC Hanse Greifswald gegen SVV Drögeheide.
Orga-Chef Bull spricht vor dem 4. Spieltag von einem „riesen Aufwand“ bei der Vorbereitung. „Wir halten uns natürlich an die 2G-plus-Vorgaben“, betonte er. Dies sei jedoch mit vielen Umständen bei der Organisation verbunden. Zutritt haben ausnahmslos Personen, die entweder gegen das Coronavirus geimpft oder von einer Infektion genesen sind. Zusätzlich müssen sie einen tagesaktuellen negativen Corona-Test vorlegen. Die Veranstalter um Patrick Bull müssen die Einhaltung dieser Vorgaben selbst kontrollieren.

Dienstag, 23 November 2021 11:01

Heimpleiten, doch Tadel bleibt aus

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NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – DIENSTAG, 23. NOVEMBER 2021

VOLLEYBALL

Für Ueckermündes Verbandsliga-Frauen sprang zwar kaum Zählbares heraus – Vorwürfe konnte Trainer Detlef Rühl seinem Team aber keine machen.

Einheit-Trainer Detlef Rühl kam vor heimischer Kulisse zu seinem Comeback
Einheit-Trainer Detlef Rühl kam vor heimischer Kulisse zu seinem Comeback

Ueckermünde. Viel zu kritisieren hatte Detlef Rühl nach diesem Heimspieltag nicht. „Die Mannschaft hat alles gegeben“, stellte der Verbandsliga-Trainer vom SV Einheit Ueckermünde fest. „Unsere Leistung war solide, die Sätze waren fast alle knapp.“ Ein Fortschritt sei im Vergleich zu vergangenen Aufgaben erkennbar gewesen. Trotz alledem konnten die Einheit-Frauen ihrem eigenen Punktekonto am Samstag kaum Zählbares hinzufügen.
Auf eine 1:3-Niederlage (25:21, 21:25, 27:29, 20:25) gegen den bis dato Tabellenvorletzten des 1. VC Stralsund II folgte vor heimischer Kulisse eine 2:3-Pleite (25:18, 23:25, 23:25, 26:24, 6:15) gegen das Verbandsliga-Schlusslicht HSG Uni Rostock. Zwar brachte das knappe Resultat aus dem Rostock-Spiel den Haffstädterinnen immerhin einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf ein, doch mit nur einem Sieg aus sechs Partien gehören sie auch nach dem 3. Spieltag weiterhin zur unteren Tabellenhälfte der höchsten Spielklasse M-Vs.
Die Mannschaft von Trainer Rühl, der nach überstandener Knie-Operation erstmals wieder an der Seitenlinie stehen konnte, erwischte am Samstag einen richtig guten Start in beide Partien und gewann sowohl den ersten Satz gegen Stralsund als auch den Auftakt im Vergleich mit Rostock. „Die Spiele waren beide sehr intensiv und kampfbetont“, so Detlef Rühl – ein offener Schlagabtausch folgte auf den nächsten. Wichtige Erkenntnis für die Rühl-Truppe, für die es in dieser Saison weniger um die Resultate geht als vielmehr um die Integration junger Spielerinnen: Man konnte beiden Gegnern zu jeder Zeit auf Augenhöhe begegnen. Bis auf „ein paar technische Fehler“ hatte Rückkehrer Rühl nicht viel zu bemängeln. „Ich kann der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen“, sagte der Mann, der die laufende Spielzeit als „Aufbausaison“ bezeichnet.
Die beiden Niederlagen seien zwar „ein bisschen ärgerlich“, allerdings nicht allzu dramatisch – „weil wir spielerisch überzeugen konnten“, so Rühl. Besonders im zweiten Duell mit der Rostocker Uni-Mannschaft schlug sich die gastgebende Einheit-Truppe achtbar und rettete sich durch eine kämpferische Leistung bis ins Tiebreak. „Am Ende waren wir einfach platt“, erklärte der Trainer die 6:15-Schlappe im entscheidenden Satz – immerhin hatten acht kräftezehrende Sätze zuvor ihre Spuren hinterlassen. „Aufgrund von Verletzungen und Krankheiten konnten wir nicht in Bestbesetzung antreten. Das muss man auch berücksichtigen.“
Der SV Einheit (5. Platz) hat Anfang Dezember gleich die nächsten Keller-Duelle vor der Brust: In Greifswald trifft man dann erneut auf die HSG Uni Rostock (6.) sowie auf das Verbandsliga-Schlusslicht VC Greifswald II (7.).
Einheit spielte mit: Fröhlich-Röder, Behnke, Neumann, Moser, Richlowski, Achterberg, Martin.

Freitag, 19 November 2021 09:33

2G beim Volleyball? Trainer Rühl: Für uns wäre das kein Problem!

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NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – DIENSTAG, 16. NOVEMBER 2021

VOLLEYBALL

Nachdem ihn eine Knie-OP zuletzt für zwei Spieltage außer Gefecht gesetzt hatte, kehrt Volleyball-Trainer Detlef Rühl rechtzeitig zum ersten Heimspieltag an die Seitenlinie der Einheit-Frauen zurück. Beim Ueckermünder Verein bereitet man sich derweil auf eine mögliche 2G-Vorgabe vor. Die gute Nachricht: Alle erwachsenen Spielerinnen sind entweder geimpft oder genesen.

Ueckermünde. „Es geht mir schon wieder ganz gut“, lässt Detlef Rühl auf Nordkurier-Nachfrage wissen, und schickt gleich eine zweite gute Nachricht hinterher: „Am Samstag bin ich wieder am Start!“ Morgen, wenn die Volleyball-Frauen des SV Einheit Ueckermünde ab 10 Uhr zum knackigen Heimspieltag gegen die Kellerkinder 1. VC Stralsund II und HSG Uni Rostock einladen, wird der erfahrene Trainer zum ersten Mal in dieser Saison das Kommando an der Seitenlinie innehaben.
Die Verbandsliga-Mannschaft aus Ueckermünde, deren erfahrener Übungsleiter Rühl ist, war zuletzt ohne den Coach in die Spielzeit gestartet, weil der sich Mitte Oktober für eine Knie-Operation unters Messer legen musste. Inzwischen, erzählt Rühl frohen Mutes, sei es ihm aber wieder möglich, seinen Spielerinnen am hohen Netz zur Seite zu stehen – wenngleich zunächst noch auf Krücken gestützt.
Assistent führte Team zu erstem Erfolg
Co-Trainer Tobias Dust hatte die junge Mannschaft zeitweise übernommen und zum ersten Saisonsieg geführt. Drei weitere Spiele gingen unter dem Assistenzcoach verloren. Den eher mäßigen Saisonstart erklärt Rückkehrer Rühl so: „Wir sehen die aktuelle Spielzeit als eine Art Aufbausaison. Es geht uns vor allem darum, den Nachwuchs in die Mannschaft zu integrieren. Dieser Herausforderung wollen und werden wir uns stellen.“ Die Mehrzahl aller Spielerinnen, die aktuell zum Einheit-Kader von Detlef Rühl gehören, hat das 16. Lebensjahr noch nicht erreicht.
Wenn der Coach am Samstag zu seinem Comeback in der Sporthalle der Regionalen Schule kommt, wird Assistenztrainer Dust nicht dabei sein können. „Er fällt leider krankheitsbedingt aus“, informiert Rühl. Zudem muss der Trainer auf zwei Spielerinnen verzichten. Sowohl die erfahrene Angreiferin Angelique Burmeister als auch die 13-jährige Ersatz-Zuspielerin Lina Höpfner stehen nicht zur Verfügung. Die aktuelle Erkältungswelle hat auch das Haff erreicht. „Es sieht nicht mehr so rosig aus wie noch zu Saisonbeginn“, sagt Trainer Detlef Rühl, auf die angespannte Personalsituation angesprochen, „aber wir wollen das Bestmögliche herausholen.“
Nach vier Partien am hohen Netz liegt Rühls Mannschaft mit 5:9 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Zwei Verbandsliga-Teams konnte Ueckermünde bislang auf Distanz halten, beiden steht man nun in direkten Duellen gegenüber – es geht um wichtige Punkte im Abstiegskampf. „Es wäre gut, wenn wir gegen Stralsund gewinnen könnten“, gibt Trainer Rühl vor. Die Rostocker Mannschaft sei hingegen schwerer einzuschätzen, eine Prognose kaum möglich.
Rühl: Alle geimpft oder genesen!
Wer die Volleyballerinnen vom Haff am Samstag unterstützen will, muss nach aktuellen Corona-Vorgaben entweder geimpft, getestet oder genesen sein. Es gilt die 3G-Regel, zumindest nach aktuellem Stand am Donnerstag. Aber auch auf eine mögliche Umsetzung der strengeren 2G-Regelung sei man beim SV Einheit Ueckermünde eingestellt, wie es vom Verein heißt. „Sollte die Vorgabe tatsächlich kommen, dürften nur noch Personen in die Halle, die entsprechende Nachweise vorlegen können“, informiert Rühl. Dies gelte auch für die Spielerinnen und Trainer. Aus dem eigenen Team hätten sich alle erwachsenen Spielerinnen bereits durchimpfen lassen oder seien genesen. „Das dürfte für uns zu keinem Problem werden! Wir sind vorbereitet.“

Dienstag, 16 November 2021 10:00

Zwei Mal 3:0: Volle Ausbeute für überlegene Einheit-Volleys

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NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – DIENSTAG, 16. NOVEMBER 2021

VOLLEYBALL

Die Landesliga-Volleyballer des SV Einheit Ueckermünde erzielen am 2. Spieltag in Neubrandenburg astreine Resultate und drängen damit in die Spitzengruppe der Tabelle vor.

Neubrandenburg/Ueckermünde. Das war die bestmögliche Ausbeute! Mit zwei glatten 3:0-Siegen ist die Landesliga-Mannschaft des SV Einheit Ueckermünde am Sonnabend von ihrer Volleyball-Dreierrunde in Neubrandenburg zurückgekehrt und dadurch vorerst auf Tabellenposition drei geklettert. Spielführer Roland Florin ließ sich trotz des erfolgreichen 2. Spieltags jedoch nicht in Euphorie versetzen: „Souverän war es nicht immer, aber wir haben unser Spiel durchgezogen und beide Partien deutlich gewonnen“, resümierte er. Mit 3:0 (25:8, 25:9, 25:7) bezwang der SV Einheit zunächst den Stralsunder VV II. Ein Sieg gegen den Tabellenletzten? „Reine Formsache“, wie Florin erklärte. Die Deutlichkeit in den Sätzen ließe sich auch mit der Personalnot auf Seiten des Gegners erklären. „Sie mussten auf einige Spieler verzichten, sodass wir im Endeffekt einer unerfahrenen Jugendtruppe gegenüberstanden.“ Auch gegen den HSV Neubrandenburg II konnten sich die Haffstädter, bei denen alle mitgereisten Spieler zum Einsatz kamen, deutlich mit 3:0 (25:17, 25:20, 25:16) durchsetzen. Mit der Ausbeute von sieben Punkten aus vier Partien ist man laut Florin zufrieden. „Die aktuelle Tabellenposition sieht nicht so schlecht aus“, sagte er.
Einheit Ueckermünde:
Andreae, Priebe, Hafenstein, Krämer, Uecker, Prescher, Wrage, Florin.

Mittwoch, 10 November 2021 20:21

Volleyball-Mädels holen das Pokal-Finale nach Hause

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NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – MITTWOCH, 10. NOVEMBER 2021

VOLLEYBALL

Neubrandenburg/Ueckermünde. Der SV Einheit Ueckermünde darf im Dezember aller Voraussicht nach ein Landespokal-Finale im Junioren-Volleyball ausrichten. Grund dafür ist die Qualifikation der weiblichen U12-Mannschaft für die Endrunde jenes Wettbewerbs. Das jüngste Volleyball-Team vom Haff feierte am Wochenende in Neubrandenburg Wettkampf-Premiere und setzte sich dabei in der Vorrunde gegen den Nachwuchs des heimischen SCN durch. Beide Spiele wurden mit 2:0 gewonnen. „Was die Mädchen gezeigt haben, war in Ordnung. Soll aber im Finale ein Medaillen-Platz erreicht werden, muss spielerisch noch mehr gezeigt werden“, ordnete Einheits Volleyballchef Gerhard Bastke ein.
Das A-Finale wird voraussichtlich am 11. Dezember in Ueckermünde stattfinden.

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