NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – DIENSTAG, 26. JANUAR 2010
LEICHTATHLETIK
Mehr als 80 Starter waren beim Auftakt des Uecker-Randow-Laufcups 2010 dabei.
Torgelow. Ein eisiges Vergnügen ist der Auftakt zum diesjährigen Uecker-Randow-Laufcup gewesen. Die Temperaturen im zweistelligen Minusbereich und die zwar geschobene, aber dennoch schwierige Strecke verlangten den Aktiven beim Torgelower Waldlauf alles ab. Bestzeiten blieben deshalb auch aus. „Ich kann mich nicht erinnern, dass es bei einem Waldlauf hier schon einmal so kalt gewesen ist“, sagte Helmut Nowatzki, Vizechef des Gastgebers 1. LAV Torgelow. Eine Absage des Wettkampfes stand aber nicht zur Debatte. Zwar fehlten vor allem beim Nachwuchs einige Starter, die sonst immer dabei sind, dennoch verzeichnete der 1. LAV gegenüber den vergangenen zwei Jahren (2008: 66 Läufer; 2009: 74) einen Zuwachs an Teilnehmern. Genau 82 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer nahmen die Strecken von zwei bis zehn Kilometern in Angriff. „Uns hat gefreut, dass einige Neueinsteiger dabei waren, die auch weitermachen wollen“, sagte Mitorganisatorin Sylvia Lorenz. Im Hauptlauf über zehn Kilometer setzte sich Top-Favorit Sven Lorenz erneut durch. Er kam nach 39:07 Minuten ins Ziel und blieb damit als einziger Läufer unter der 40-Minuten-Marke. Aber auch Lorenz hatte arg zu tun mit der eisigen Kälte. Schnellste Frau war Karola Keilhauer vom SV scn energy Torgelow, die nach 51:14 Minuten über den Zielstrich lief. Spannend könnte es in diesem Jahr in der Ak 40 werden, in der mit Dirk Rüscher vom SV Einheit Ueckermünde sowie den Neubrandenburger Turbine-Männern Lars Hessel und Matthias Kinder starke Läufer vertreten sind. Tritt dann auch noch Dirk Schubert vom SV scn energy Torgelow im Uecker-Randow-Laufcup 2010 an, dürften hoch interessante Rennen ins Haus stehen.
ERGEBNISSE
2 Kilometer
Ak w 8/9:
1. Julia- Friederike Semmler (1. LAV Torgelow), 10:38 min;
2. Sophie Reppin (Anklam), 12:03;
3. Lisa Damske (SVG Eggesin), 12:06
Ak w 10/11:
1. Emily Prinz (Fortuna Schmölln), 10:25;
2. Julie Streblow, 10:28;
3. Annabell Werner (beide Eggesin),10:42
Ak m 8/9:
1. Timo Borkowski (1. LAV Torgelow), 13:24 min
Ak m 10/11:
1. Tobias Fischer (1. LAV Torgelow), 9:55 min;
2. Kim Schulze, 10:27 min;
3. Lukas Schulze (beide Running Gags Löcknitz),11:03
5 Kilometer
Ak w 12/13:
1. Katharina Weigelt, 34:45;
2. Anna Reppin (beide BSV Anklam), 35:05;
3. Lucy Echevarria (SV Fortuna Schmölln), 40:45
Ak w 14/15:
1. Jessica Krüger (BSV Anklam), 39:33
AK Frauen:
1. Jeannine Lorenz (1. LAV Torgelow), 34:14
Ak W 60:
1. Vera Drescher (SV scn energy Torgelow), 35:05
Ak m12/13:
1. Lukas Tews (Zerrenthin), 28:17;
2. Toni Queck (1. LAV Torgelow), 31:12
Ak m 14/15:
1. Julius Ihlenburg, 21:48,
2. Marwin Damske (beide SVG Eggesin), 26:27;
3. Marcel Riesenberg (Running Gags Löcknitz), 27:53
Ak m 16/19:
1. André Möhl (Einheit Ueckermünde), 25:00;
2. Ronny Löschke (1. LAV Torgelow), 25:23
10 Kilometer
W 30:
1. Katharina Tramp (Ueckermünde), 60:22;
2. Andrea Semmler (SV scn energy Torgelow), 60:58
W 35:
1. Margrit Brüssow (Motor Wolgast), 58:06;
2. Karina Schwerin (scn energy Torgelow), 62:08
W 40:
1. Karola Keilhauer (SV scn energy Torgelow), 51:14,
2. Constanze Uffmann (Running Gags Löcknitz), 59:01;
3. Kathrin Nitsche (Einheit Ueckermünde), 62:17
W 50:
1. Sylvia Mundt (HSV Neubrandenburg), 52:36;
2. Roswitha Bick (Einheit Ueckermünde), 62:30
W 55:
1. Brigitte Krüger (scn energy Torgelow), 60:58
Ak Männer:
1. Sven Lorenz (1. LAV Torgelow), 39:07;
2. Johannes Raquet (Einheit Ueckermünde), 57:52;
3. Ricardo Mundt (privat) , 60:08
M 40:
1. Lars Hessel (Turbine Nbdg.), 41:46;
2. Dirk Rüscher (Einheit Ueckermünde), 43.03;
3. Matthias Kinder (Turbine Nbdg.), 43:32 min
M 45:
1. Alf Röthling (Turbine Nbdg.), 45:13;
2. Henry Wendel (HSV Nbg.), 48:52,
3. Jörg Reinke (scn energy Torgelow), 49:13 min
M 50: 1. Eckhard Molenda, 45:23;
2. Heinz Fiehn, 47:47;
3. Hartmut Braun (alle Einheit Ueckermünde), 48:27
M 55:
1. Lutz Krüger (scn energy Torgelow), 49:28;
2. Rolf Gürtler (Strasburg), 53:03;
3. Günter, Pust (Judoclub Ueckermünde), 54:56
M 60:
1. Dieter, Bargel (LSV Teterow), 56:34 min;
2. Hans-Jürgen Eckenbrecht (SV Einheit Ueckermünde), 58:32 min;
3. Martin Burjack (Sandförde), 63:11
M 65:
1. Hans-Jürgen Haack (Pasewalk), 56:58;
2. Jürgen, Uecker (Jatznick), 58:50;
3. Eicke Pohl (IG Bootshafen Köhnscher Kanal Ueckermünde), 59:55
M 70: 1. Günter Schwarz (Einheit Ueckermünde), 62:49
Walking/Nordic-Walking
5 Kilometer
W 40:
Ines Stelter,
Karina Ihlenburg (beide SVG Eggesin 90)
W 45:
Sybille von Bastian,
Ramona Hanisch (beide SVG Eggesin 90)
W 55:
Dorothea Gohr (1. LAV Torgelow)
M 45:
Thomas Hanisch (SVG Eggesin 90)
M 55:
Reiner Erich Dorgerloh (1. LAV Togelow)
M 60:
Werner Gohr (1. LAV Torgelow)
Torgelower Walker-Team legt bei Cup-Serie 199 Kilometer zurück
PresewartNORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – SAMSTAG, 30. JANUAR 2010
LEICHTATHLETIK
Erstmals ist 2009 ein Cup-Wettbewerb der Nordic-Walker ausgetragen worden. Die Resonanz war gut.
Uecker-Randow. Im Rahmen der Jahresauswertung des Uecker-Randow-Lauf-Cups 2009 in Torgelow (der Nordkurier berichtete) sind erstmals auch die Sieger des Walking-Cups geehrt worden. Der Leichtathletik-Kreisverband Uecker-Randow hatte das Projekt im vergangenen gestartet und zog jetzt ein positives Fazit. „Der Anfang ist gemacht und auch gelungen“, sagte Vorstandsmitglied Guido Pietzke. An den Veranstaltungen haben sich immerhin 87 Nordic-Walker und Walker beteiligt. Den größten Teilnehmerzuspruch verzeichnete der Ueckermünder Haffmarathon, wo auch mit der Halbmarathonstrecke (21 km) der längste Kanten zu bewältigen war. In der Wertung ging es nicht um Zeiten, sondern es sollten Teams (zwei bis fünf Aktive) gebildet werden, die die meisten Kilometer walken. In der Jahresauswertung 2009 wurde das Team des 1. LAV Torgelow (Kerstin Braun, Dagmar Voß, Sylvia Lorenz, Jane Gläß, Anett Tramp) mit dem Siegerpokal geehrt. Die Mannschaft kam auf insgesamt 199 Kilometer. Platz zwei ging an die SVG Eggesin (Ramona Hanisch, Ines Stelter, Rita Fründt, Anne Schiebe, Karina Ihlenburg) mit 179 Kilometern. Dritte wurden Torsten Würfel und Horst Tiedemann vom LSV Teterow (53,5 Kilometer).
NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – DIENSTAG, 02. FEBRUAR 2010
LEICHTATHLETIK
Ueckermünde. Der nächste Lauf-Höhepunkt in der Region wirft seine Schatten voraus. Am 27. März fällt der Startschuss zum 27. Ueckermünder Haffmarathon. Für die Veranstaltung liegen bereits die ersten Anmeldungen vor, unter anderem von Aktiven aus Berlin, Ueckermünde und Barth. Der Lauf, der in einem Laufkalender als „kleinster Marathon Deutschlands“ bezeichnet wird, wird wieder um 11 Uhr am Greifen- Gymnasium gestartet. Seit einigen Jahren werden beim Haffmarathon gleichzeitig die Landesmeister Mecklenburg-Vorpommerns gekürt. Außer der langen Distanz über 42,195 Kilometer können Teilnehmer den Halbmarathon sowie fünf oder zwei Kilometer lange Distanzen laufen. Zudem gibt es Nordic-Walking und Walking-Strecken über sieben und 21,1 Kilometer. Anmelde-Optionen siehe links im Kasten.
NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – SAMSTAG, 13. FEBRUAR 2010
LEICHTATHLETIK
Zu einer Veranstaltung mit Musik hatte der Sportverein Einheit Ueckermünde eingeladen.
Ueckermünde. Klein, aber fein – so könnte man die traditionelle Leichtathletik Hallenveranstaltung „Hochsprung und Kugelstoßen mit Musik“ des SV Einheit Ueckermünde bezeichnen, die in der Haffstadt stattfand. Bei der Hochsprung-Konkurrenz waren der Doppel-Landeshallenmeister 2010 im Hochsprung der männlichen Jugend A/Männer, André Möhl (SV Einheit Ueckermünde), der Vize-Landeshallenmeister in der M 13, Merten Howe (SC Neubrandenburg), der diesjährige Vize-Landeshallenmeister im Dreisprung der Männer, Matthias Beutin (SV Einheit Ueckermünde), dabei. Letzterer trat mit einer persönlichen Hochsprung-Bestleistung von 1,94 Meter an. Bei der spezifischen Wertung der Veranstaltung werden die gesprungenen Leistungen prozentmäßig in Relation zu den bestehenden Landesrekorden in den jeweiligen Altersklassen gebracht. Damit haben vor allem die Nachwuchsathleten gute Chancen, die Gesamtwertung zu gewinnen. Merten Howe übersprang sicher 1,50 Meter und wurde mit 84,7 Prozent zum Landesrekord Gesamtsieger. Der zweite Platz ging an Julius Ihlenburg (M 15) von der SVG Eggesin. Er verbesserte seine persönliche Bestleistung auf 1,60 Meter (80 Prozent). Der dritte Platz ging an Matthias Beutin. Mit 1,85 Metern sprang er so hoch wie noch nie ein Athlet in der Ueckermünder Halle, aber es waren nur 78,4 Prozent zum Landesrekord. Vierter wurde André Möhl, der an diesem Tag nur mit 1,70 Metern im Wettkampfprotokoll vermerkt wurde. Bei weiteren Sprüngen außerhalb der Wertung schaffte er auch 1,85 Meter. Für die jüngeren Athleten war das schon eine sehr gute Lehrvorführung in der Disziplin Hochsprung. Auf Platz fünf sprang sich die elfjährige Michelle Hagemann (SVG Eggesin) mit 1,15 Metern (76,7 Prozent) und auf Rang sechs der elfjährige Enrico Bartsch (Evangelische Grundschule Pasewalk) mit 1,00 Meter (66,7 Prozent). Im Kugelstoßwettkampf an diesem Tag steigerte sich Merten Howe auf beachtliche 13,07 Meter und wurde damit klarer Gesamtsieger (71,8 Prozent). Auf den zweiten Platz kämpfte sich Enrico Bartsch. 5,89 Meter bedeuten 54,5 Prozent zum Landesrekord. Mit 9,55 Metern (47,8 Prozent) in der männlichen Jugend A wurde André Möhl Dritter des Wettkampfs.
Athleten freuen sich über viele persönliche Bestleistungen
PresewartNORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – DIENSTAG, 23. FEBRUAR 2010
LEICHTATHLETIK
In Torgelow kämpften 92 Kinder, Jugendliche und Erwachsene um die Kreismeistertitel in der Halle.
Torgelow. Der Spaß an der Bewegung war den vielen Leichtathleten am Wochenende in der Torgelower Volkssporthalle deutlich anzusehen. An allen Stationen herrschte reger Andrang, konnten sich doch die Gastgeber vom 1. LAV in diesem Jahr auch über eine gestiegene Teilnehmerzahl freuen. Kamen im vergangenen Jahr noch 77 Sportler zur Hallenkreismeisterschaft, so waren es an diesem Wochenende 92 Teilnehmer. Am ersten Tag standen die Kleinen (AK 3 - 7 Jahre) im Fokus; anschließend kämpften die Älteren (AK 8 - Erwachsene) um die Medaillen. Die Teilnehmer konnten dabei zwischen den Disziplinen Dreikampf (30-m-Sprint, Dreierhop, Medizinball schocken) und außer der Wertung Hochsprung und Kugelstoßen wählen. „Neue Kreisrekorde wurden nicht erreicht, aber viele persönliche Bestleistungen“, sagte Sylvia Lorenz vom Gastgeber 1. LAV Torgelow. Bei den acht- bis 16-Jährigen dominierten vor allem die Schmöllner Fortunen. So warf Jonas Güßbacher den Medizinball 7,10 Meter weit und ließ damit die anderen Sportler seiner Altersklasse weit hinter sich. Bei den Zwölfjährigen gab es dann ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Nadine Stegemann (Einheit Ueckermünde) und Viktoria Mandl (Fortuna Schmölln), so dass sich am Ende beide den Kreismeistertitel teilten. Neben Teilnehmern aus Torgelow, Löcknitz, Ueckermünde, Pasewalk und Schmölln waren in diesem Jahr zum ersten Mal auch Leichtathleten vom Gerswalder SV dabei. Für die Brandenburger holte Fabian Jensen bei den 13-Jährigen gleich eine Medaille. Bei den älteren Semestern traten hauptsächlich Männer an. Ältester Teilnehmer war der 60-jährige Guido Pietzke vom SV Einheit Ueckermünde, der unter anderem beim Kugelstoßen stolze 11,05 Meter stieß. Auch im Dreikampf holte er sich den Titel. Wegen der vielen Altersgruppen wurden zahlreiche Medaillen verteilt, die vom Kreissportbund zur Verfügung gestellt wurden. „Ein besonderer Dank geht an die vielen Helfer, die hier an den Stationen tätig waren und an die Küchenfeen, die sich um das Essen kümmerten“, sagte Sylvia Lorenz.
Kreismeisterschaft in der Halle 2010
Die Sieger
Dreikampf (30m-Sprint, Medizinballschocken, Dreierhop)
Ak m 2: Clayton Tramp
Ak m 3: Benny Maaß
Ak w 4: Emma Christin Voß (alle 1. LAV Torgelow)
Ak m 4: Anthony Siodla
Ak w 5: Franziska Gerber
Ak m 5: Florian Löschke
Ak w 6: Lisa Naggert
Ak w 7: Tia-Sophie Puck
AK m 7: Julius Diekmann (alle 1. LAV Torgelow)
Ak w 8: Viviane Jodeleit (Einheit Löcknitz)
Ak m 8: Jonas Güßbacher (Fortuna Schmölln)
Ak w 9: Maalen Schulz (Einheit Löcknitz)
Ak m 9: Romian-Angel Raseck (Einheit Ueckermünde)
Ak w 10: Angelia Witte (Fortuna Schmölln)
Ak m 10: Jerome Oestereich (1. LAV Torgelow)
Ak w 11: Janne Immler
Ak w 12: Nadine Stegemann (Einheit Ueckermünde)
Ak m 12: Johannes Baus (Fortuna Schmölln)
Ak w 13: Vivien Stegemann (Einheit Ueckermünde)
Ak m 15: Tom Echevarria (Fortuna Schmölln)
w Jgd B: Daniela Breitsprecher (Einheit Ueckermünde)
m Jgd B: Patrick Manhardt (1. LAV Torgelow)
m Jgd A: Robert Mahnke (Einheit Ueckermünde)
Ak w 30: Kessy Winkelsesser (1. LAV Torgelow); Andrea Semmler
Ak w 35: Karina Schwerin (beide SV scn energy Torgelow)
Ak Männer: Johannes Raquet (Einheit Ueckermünde)
Ak m 30: Jürgen Schwerin (1. LAV Torgelow)
Ak m 40: Ralf Stegemann (Einheit Ueckermünde)
Ak m 45: Rai Löschke (1. LAV Torgelow)
Ak m 50: Eckhard Molenda (Einheit Ueckermünde)
Ak m 55: Reiner Dorgerloh (1. LAV Torgelow)
Ak m 60: Guido Pietzke (Einheit Ueckermünde)
Hochsprung
Ak w 10: Angelia Witte, 1,10m
Ak m 10: Niklas Manke, 1,00m
Ak w 11: Julia Gatzen, 1,20m
Ak m 11: Marvin Ebert, 1,30m
Ak w 12: Viktoria Mandl (alle Fortuna Schmölln), 1,30m
Ak w 13: Vivien Stegemann (Einheit UEM), 1,10m
Ak m 13: Lukas Irmler, 1,25m
w Jgd B: Daniela Breitsprecher (Einheit UEM), 1,25m
m Jgd B: Patrick Manhardt (1. LAV Torgelow), 1,50m
m Jgd A: Robert Mahnke, 1,60m
Ak Männer: Matthias Beutin, 1,80m
Ak m 40: Ralf Stegemann, 1,35m
Ak m 45: Erland Scholz, 1,25m
Ak m 60: Guido Pietzke (alle Einheit Ueckermünde), 1,35m
Kugelstoßen
Ak w 12: Nadine Stegemann, 8,35m
Ak m 12: Ole Köhler, 5,00m
Ak w 13: Vivien Stegmann (alle Einheit UEM), 8,35m
Ak m 15: Roberto Graul (Einheit Löcknitz), 11,60m
w Jgd B: Daniela Breitsprecher (Einheit UEM), 7,85m
m Jgd B: Jonas Ohlrich (Einheit Löcknitz), 10,20m
m Jgd A: Robert Mahnke (Einheit Ueckermünde), 10,30m
Ak w 30: Kessy Winkelsesser (1. LAV Torgelow), 9,95m
Ak m 30: Jürgen Schwerin (1. LAV Torgelow), 11,55m
Ak w 35: Karina Schwerin (SV scn energy Torgelow), 8,00m
Ak m 40: Mirko Duhse (Einheit Löcknitz), 12,30m
Ak Männer: Johannes Raquet (Einheit UEM), 9,35m
Ak m 45: Erland Scholz, 7,70m
Ak m 50: Eckhard Molenda (beide Einheit UEM), 6,50m
Ak m 55: Reiner Dorgerloh (1. LAV Torgelow), 6,53
Ak m 60: Guido Pietzke (Einheit UEM), 11,05m
NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – SAMSTAG, 20. MÄRZ 2010
LEICHTATHLETIK
Heute in einer Woche wird zum 27. Mal der Ueckermünder Haffmarathon gestartet. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
Ueckermünde. Mecklenburg-Vorpommern wird in diesem Jahr zwei neue Landesmeister im Marathon haben. Denn die Titelträger des Vorjahres, Mathias Ahrenberg und Katja Dressler, sind beim diesjährigen Ueckermünder Haffmarathon, der gleichzeitig als Landesmeisterschaft gewertet wird, nicht dabei. „Aufgrund von Verletzungen und des harten Winters, der eine vernünftige Vorbereitung ja fast unmöglich gemacht hat, bin ich einfach nicht in der Form, um den Haffmarathon in einer angemessenen Zeit laufen zu können“, sagt Mathias Ahrenberg. Eine Titelverteidigung wäre daher schwer geworden, deshalb habe er sich entschieden, nicht in Ueckermünde zu starten, sagt der Athlet vom SV Post/Telekom Schwerin. Ahrenberg hat bereits zweimal den „langen Kanten“ in Ueckermünde gewonnen (2007 und 2009); im vergangenen Jahr siegte der Student in 2:40:20 Stunden. Katja Dressler vom SV Turbine Neubrandenburg verzichtet in diesem Jahr ebenfalls auf eine Titelverteidigung am Haff. „Mir fehlen einfach die Kilometer, um den Marathon laufen zu können. Wir haben uns deshalb entschlossen, am nächsten Wochenende den Berliner Halbmarathon zu laufen“, sagt sie. Die Turbine-Läuferin benötigte im Vorjahr für die 42,195 Kilometer 3:25:55 Stunden. Die Vorbereitungen für die 27. Auflage des Haffmarathons laufen derweil auf Hochtouren. Bis gestern hatten sich gut 100 Aktive aus der Region, aber auch beispielsweise aus Polen und Berlin für die verschiedenen Strecken angemeldet. „Die Zahl ist zu diesem Zeitpunkt in Ordnung“, sagt Eckhard Molenda, Mitorganisator vom Gastgeber SV Einheit Ueckermünde. Viele Läufer hätten sich wegen des harten und langen Winters noch zurückgehalten mit den Anmeldungen. „Wir gehen aber davon aus, dass viele noch abwarten, wie sich das Wetter entwickelt und sich dann kurzfristig anmelden werden“, sagt Molenda. Die steigenden Temperaturen in den vergangenen Tagen dürfte man beim SV Einheit mit Freude registriert haben. Beim 26. Haffmarathon gab es im vergangenen Jahr eine Rekordbeteiligung: Insgesamt 274 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer gingen am Haff an den Start über die Lauf- und Walkingstrecken. Start ist am kommenden Sonnabend wieder um 11 Uhr am Greifen-Gymnasium. Außer den Marathon können die Aktiven den Halbmarathon oder fünf beziehungsweise zwei Kilometer laufen. Die Nordic-Walker haben entweder eine sieben Kilometer lange Strecke oder den Halbmarathon zur Auswahl.
ZwischenRUF
Machen Sie einfach mit
Ich gebe es zu: Früher habe ich die Läufer ein wenig belächelt, wenn sie zu uns in die Redaktion kamen und ihre Wettkampfberichte ablieferten: Platz 45 bei irgendeinem Zehn-Kilometer-Lauf in der Region. Was ist da das Besondere? Heute, wo ich selbst aktiver Ausdauerläufer bin, schäme ich mich fast für diese Gedanken. Denn wer zehn Kilometer im Wettkampf läuft und dabei auch „nur“ Platz 45 erreicht, ist trotzdem ein Sieger. Mehr als 30 Jahre habe ich Fußball gespielt, dann aber wegen des maladen Rückens mit dem intensiven Laufen begonnen. Ich ärgere mich nur, dass ich die Fußballschuhe nicht früher auf den Dachboden verbannt habe. Laufen ist einfach schön, mein Rücken kann das bestätigen, er jammert nämlich nicht mehr. Klar, dass ich mich gefreut habe, dass unsere Zeitung und die Barmer GEK die Aktion „Deutschland bewegt sich“ initiiert haben und nun mit Ihnen, lieber Leser, ebenfalls laufen möchten. Ein wenig stolz, das gebe ich unumwunden zu, sind wir auch, dass wir mit Andreas Barth einen der besten Trainer im Ausdauersport gewinnen konnten. Die Neubrandenburger Kollegen machen bei der Lauf-Aktion ja auch mit. Aus Gesprächen weiß ich, dass sie etwas neidvoll zu uns schauen. Einen Lauftrainer, der die Triathleten Ines Estedt 1997 zum WM-Titel (der erste für Deutschland überhaupt) und Anja Dittmer zwei Jahre später zur Europameisterin führte, können sie nicht vorweisen. Nach Ostern soll unser Lauftreff starten. Einmal in der Woche werden wir dann gemeinsam mit Andreas Barth schwitzend durch die Gegend laufen. Ich selbst freue mich natürlich auch auf das Training mit einem Experten und hoffe, dass ich durch ihn noch etwas schneller werden kann. Unentschlossene können sich übrigens noch anmelden. Und natürlich dürfen auch Läufer dabei sein, die keine Anfänger mehr sind, sondern bereits einige Kilometer in den Beinen haben. Die Chance, mit einem Weltmeister-Trainer laufen zu können, hat man nicht jeden Tag. Fest steht noch nicht, wo wir trainieren werden. Anklam als zentraler Punkt in Vorpommern bietet sich an, das schöne Ueckermünde signalisierte auch schon Interesse. Aber laufen kann man ja überall.
NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – MITTWOCH, 24. MÄRZ 2010
LEICHTATHLETIK
Beim ersten Wertungsrennen für den MV-Cup gab es spannende Wettkämpfe. Am kommenden Sonnabend lockt der Haffmarathon die Aktiven.
Uecker-Randow/Neubrandenburg. Das frühlingshafte Wetter setzte erst kurz nach dem Zieleinlauf des Neubrandenburger Frühlingslaufes ein, so dass sich die Teilnehmer noch bei leicht regnerischem Wetter auf die Strecke von 5 und 15 Kilometer begaben. Trotz der schlechten Wetterprognosen hatten sich 298 Teilnehmer zu diesem 1. Wertungslauf im Straßenlaufcup von Mecklenburg-Vorpommern angemeldet. Auf der Fünf-Kilometer-Strecke dominierte vor allem die Jugend und es gab den erwarteten Streckensieg durch den 18-jährigen Michel Berning (SCN). Der deutsche Vizehallenmeister über 800 m zeigte sich auf der für ihn ungewöhnlichen Distanz der Konkurrenz überlegen und siegte mit 17:14 Minuten vor dem gleichaltrigen Martin Schmidt (LAV Waren/Müritz), der 18:16 Minuten benötigte und dem erst 14-jährigen Adrian Poppe vom 1. LAV Rostock (18:28 Min.). Bei den Damen setzte sich die ebenfalls 18-jährige Titelverteidigerin Julia Franzke vom SC Neubrandenburg erneut durch und gewann mit einer Zeit von 19:53 Minuten vor ihren vier Jahre jüngeren Vereinskolleginnen Claudia Rochow (20:52 Min.) und Anna Wagenknecht (20:56 Min.). Aber auch die älteren Jahrgänge zeigten Kampfgeist. So der 76-jährige Egon Kannegießer (32:05 Min.) aus Schwerin und Fred Wendt (33:50 Min.) aus Torgelow, die in der Klasse M 75 die Plätze eins und zwei belegten. Ältester Teilnehmer im Feld war der 80-jährige Rudi Senkpiel aus Güstrow. Sehr gut besetzt war der 15-km-Lauf. Am Ende hatte der gehörlose SCN-Leichtathlet Daniel Helmis mit einer Zeit von 52:06 Minuten das beste Stehvermögen und setzte sich deutlich gegen den SCN-Triathleten Alexander Trappiel (52:56 Min.) durch. Platz drei sicherte sich Matthias Flade vom TV Müncheberg, der nach 53:10 Minuten das Ziel erreichte. Bei den Damen gab es mit Carmen Siewert vom Greifswalder SV 04 eine klare Favoritin. Sie ließ der Konkurrenz in 59:05 Minuten keine Chance. Auf Platz zwei kam ihre Vereinskameradin Sandra Eltschkner mit 1:02:55 Stunden und auf den Plätzen drei und vier folgten mit der Triathletin Marie-Luise Klietz vom SCN und Angelika Schlender-Kamp vom HSV zwei Neubrandenburgerinnen. Sie benötigten für die 15 Kilometer 1:03:17 Stunden bzw. 1:05:06 Stunden. In den Altersklassen blieben zahlreiche Siege in der Region. Bei den Damen gewannen Diana Lingenfelder (W30/1:15:39 Std.) vom SCN, Katja Dressler (W 40/1:10:35) vom SV Turbine Neubrandenburg, Sylvia Mundt (W 50/1:18:33) vom HSV und die vereinslose Gabi Seyfert (W 55/ 1:16:09). Bei den Männern gewannen Jörn Christ (M 35/1:00:24) vom SV scn energy Torgelow, René Purwin (M 45/1:01:23) vom HSV Neubrandenburg, Frank Schütz (M 50/59:03) vom ESV Lok Neustrelitz.
Bereits am kommenden Sonnabend wird die Cuplaufserie Mecklenburg-Vorpommerns mit dem Haffmarathon Ueckermünde fortgesetzt, der gleichzeitig auch als Landesmeisterschaft im Marathonlauf gewertet wird. Viele Läuferinnern und Läufer der Region zieht es auch nach Berlin zum 30. Vattenfall Berlin-Halbmaraton.
Neubrandenburger Frühlingslauf
Ergebnisse von Sportlern aus der Region
15 km
FRAUEN
W20:
1. Sandra Eltschkner (Greifswalder SV 04 e.V.) 1:02:55,
2. Marie-Luise Klietz (SC Neubrandenburg Abt. Triathlon) 1:03:17,
3. Marit Rosenow (SV Turbine Neubrandenburg) 1:09:35,
W30:
1. Diana Lingenfelder (SC Neubrandenburg Abt. Triathlon) 1:15:39,
2. Anja Rohkohl (Laufteam Rügen) 1:20:10,
W35:
1. Carmen Siewert (Greifswalder SV 04 e.V.) 59:05,
2. Angelika Schlender-Kamp (HSV Neubrandenburg) 1:05:06,
3. Uta Donner (Laufteam Rügen) 1:14:57,
W40:
1. Katja Dressler (SV Turbine Neubrandenburg) 1:10:35,
2. Jana Bahlo (Laufteam Rügen) 1:14:25,
3. Ramona Rudolph (HSG UNI Greifswald) 1:17:58,
W45:
1. Andrea Mehlhorn (SV Post Telekom Schwerin) 1:12:10,
2. Anke Wetzel (SV Post Telekom Schwerin) 1:13:30,
3. Margitta Lindow (SV Turbine Neubrandenburg) 1:14:41,
W50:
1. Sylvia Mundt (HSV Neubrandenburg) 1:18:33,
2. Monika Sindt (TSG Wittenburg) 1:22:41,
3. Roswitha Hall 1:25:41,
W55:
1. Gabi Seyfert (LKWs) 1:16:09,
2. Doris Lange 1:30:54,
3. Inge Düsing (VFL Burg Stargard) 1:32:44
MÄNNER
M20:
1. Daniel Helmis (SC Neubrandenburg Abt. Leichtathletik) 52:06,
2. Alexander Trappiel (SCN, Abt. Triathlon) 52:56,
3. Tom Schlegel (TC FIKO Rostock) 53:27,
M30:
1. Matthias Flade (TV Münchberg/NewBalance Team) 53:10,
2. André Koopmann (HSV Neubrandenburg) 1:04:14,
3. Daniel Meyer 1:07:37,
M35:
1. Jörn Christ (SV scn energy Torgelow) 1:00:24,
2. Nils-Steffen Utke (LSV Teterow) 1:03:54,
3. Steffen Vüllmow (Laufteam Rügen) 1:08:00,
M40:
1. Mario Reichelt (TSG Wittenburg) 58:50,
2. Paavo Lohmann (MSC Waren) 59:31,
3. Jörg Clemen (HSV NB) 1:00:41,
M45:
1. René Purwin (HSV NB) 1:01:23,
2. Uwe Mahlo 1:01:31,
3. Mike Ott (HSV NB) 1:05:00,
M50:
1. Frank Schütz (ESV Lok Neustrelitz) 59:03,
2. Arnd Lander (FHSG Stralsund) 1:00:40,
3. Heinz Fiehn (Einheit Ueckermünde) 1:07:02,
M55:
1. Roland Herrmann (TriFun Güstrow) 1:09:35,
2. Hans-Dieter Thode (HSV Neubrandenburg) 1:10:45,
3. Erwin Bilda (Turbine Neubrandenburg) 1:12:31,
M60:
1. Karl-Heinz Spieß (HSG Uni Greifswald) 1:13:48,
2. Lambert Rong 1:17:57,
3. Herbert Krentzlin (beide HSV NB) 1:18:57,
M65:
1. Jürgen Raupach (Post Telekom Schwerin) 1:10:45,
2. Dr. Herbert Stromeyer (HSG Uni Greifswald) 1:13:09,
3. Norbert Klemm (HSV NB) 1:15:22,
M70:
1. Lothar Peukert (Post Telekom Schwerin) 1:16:53,
2. Dietrich Mattke (FHSG Stralsund) 1:17:41,
3. Erich Domahs (HSV NB) 1:20:29,
5 km
weiblich, Schüler A:
1. Wiebke Richter (SC Neubrandenburg, Abt. Leichtathletik) 21:14,
2. Luise Grambow (SC Neubrandenburg Abt. Triathlon) 21:31,
3. Stella Grobbecker (Sportclub Laage) 23:54,
Schüler B:
1. Leonie Poppe (1. LAV Rostock) 21:03,
2. Lena Meißner 21:31,
3. Antonia Pielsch (beide SC Neubrandenburg, Abt. Triathlon) 23:07,
Schüler C:
1. Greta Grobbecker 30:34,
2. Sonja Bartusch (beide SC Laage) 30:40,
FRAUEN
W20:
1. Madlen Spies (Hochschulsport Rostock) 29:51,
2. Anna-Lena Behr 39:01,
W30:
1. Madlen Nehring (SV Turbine Neubrandenburg (Radteam) 25:00,
2. Ann Marlow (Runners Point) 25:01,
W35:
1. Margrit Brüssow (Motor Wolgast) 24:59,
2. Jana Fischer (Sportclub Laage) 28:12,
W40:
1. Petra Grobbecker (Sportclub Laage) 28:39, W45
1. Marita Behr 41:09,
W50:
1. Erika Soschika (SV Turbine Neubrandenburg) 33:00,
W55
1. Monika Vohs 36:45,
W60:
1. Vera Drescher (SV scn energy Torgelow) 33:18,
2. Hanne Komaritzan (HSV Neubrandenburg) 35:45,
W65:
1. Gisela Unterberger (HSG Uni Greifswald) 29:33,
2. Gudrun Berkholz (SV Warnemünde) 33:16,
3. Dr. Ingeborg Schultz (SV Turbine Neubrandenburg) 34:31,
W70:
1. Waltraud Garnitz (SV Post Telekom Schwerin) 33:44,
WJA:
1. Julia Franzke (SC Neubrandenburg Abt. Leichtathletik) 19:53,
WJB:
1. Claudia Rochow (SC Neubrandenburg) 20:52,
2. Anna Wagenknecht (SC Neubrandenburg Abt. Triathlon) 20:56,
MÄNNER
M20:
1. Carlos Calisto Amado Hechavarria (Bundesluftwaffe) 19:07,
2. Florian Husmann 19:25,
3. Christoph Busse (VFL Burg Stargard) 22:02,
M40:
1. Mario Naß (Sportclub Laage) 23:00,
2. Stefan Schenk (endurance-Team Neubrandenburg) 29:15,
M45:
1. Gerfried Brüssow (Motor Wolgast) 19:19,
2. Gerd Weiß (VfL Burg Stargard) 24:28,
3. Hartmut Schwech (Motor Wolgast) 24:32,
M55:
1. Wilhelm Schulz 32:39,
M70:
1. Günter Schwarz (SV Einheit Ueckermünde) 31:25,
2. Dieter Walther 33:44,
M75:
1. Egon Kannegießer (SV Post Telekom Schwerin) 32:05,
2. Fred Wendt (SV scn energy Torgelow) 33:50,
M80:
1. Rudi Senkpiel (LSV GÜSTROW) 46:18
MJA:
1. Michel Berning (SC Neubrandenburg Abt. Leichtathletik) 17:14,
2. Martin Schmidt (LAV Waren/Müritz) 18:16,
3. Florian Meyer (HSV Neubrandenburg) 20:09,
MJB:
1. Philipp Rosenau 20:10,
2. Torben Schlinke 22:06,
3. Stefan Kanserske (alle Sportclub Laage) 23:12,
Schüler A:
1. Adrian Poppe (1. LAV Rostock) 18:28,
2. Hagen Mohr (SC Neubrandenburg) 20:00,
3. Tobias Naß (SC Laage) 20:55,
Schüler B:
1. Maik Waldow 22:42,
2. Ole Post 22:53, 3. Jonas Zinke (alle SC Neubrandenburg, Abt. Triathlon) 23:57,
Schüler C:
1. Louis Schenk (endurance-Team Neubrandenburg) 24:55,
15 km Nordic Walking
Frauen:
1. Rita Seltenhorn (SV Turbine Neubrandenburg) 2:02:41,
2. Bärbel Schulz (SV Strahlendorf) 2:04:02,
3. Christel Leppin (1. LAV Rostock) 2:07:37,
Männer:
1. Rafal Tokarski (Nordic Walking Klub Szczecin) 1:47:43,
2. Roberto Würfel (Holzwürmer Teterow) 1:50:48,
3. Jürgen Behrendt (MSC Waren) 1:53:02
NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – MITTWOCH, 24. MÄRZ 2010
LEICHTATHLETIK
Beim Frühlingslauf in Neubrandenburg starteten auch viele Aktive aus dem Uecker-Randow-Kreis.
Uecker-Randow/Neubrandenburg. Das haben sich viele Läufer wohl etwas leichter vorgestellt. Doch der Neubrandenburger Frühlingslauf ist auch für die Aktiven aus dem Uecker-Randow-Kreis ein wirklicher Härtetest geworden. Vor allem für jene, die im Hauptlauf über 15 Kilometer starteten. „Das war unheimlich schwer heute“, sagte Hartmut Braun vom SV Einheit Ueckermünde, der hinterher einräumte, zwischendurch sogar ans Aufgeben gedacht zu haben. Doch wie allen anderen kämpfte sich der Haffstädter aber bis ins Ziel am Jahnsportforum durch: Mit 1:17:54 h wurde Braun Zwölfter in der Altersklasse 50 und war damit am Ende auch zufrieden. Für den Haffmarathon am kommenden Sonnabend sei es noch einmal ein guter Test gewesen. Zu diesem Fazit kam auch Klaus-Dieter Zitzow vom SV scn energy Torgelow, der in der Ak 50 auf Platz 13 landete und am Sonnabend in Ueckermünde den Halbmarathon laufen will. Mit seiner Zeit von 1:19:56 h in der Viertorestadt war Zitzow aber überhaupt nicht zufrieden. „So schlecht wie in diesem Jahr bin ich hier noch nie gelaufen“, meinte er. Im Vorjahr absolvierte der scn-Aktive den Frühlingslauf noch in 1:11:09 h. Er führte diesen Unterschied vor allem auf den langen Winter zurück: „Man konnte ja kaum trainieren, vor allem die langen Läufe fehlen jetzt.“ Sein Vereinskollege Jörn Christ scheint den Winter indes bestens überstanden zu haben. Christ siegte in 1:00:24 h in seiner Altersklasse M 35. In der Gesamtwertung der Männer bedeutete diese Zeit Platz 18 bei 147 Startern.
Weitere Ergebnisse von Läufern aus dem Kreis:
15 km:
W 35: 5. Karina Schwerin (1:35:05);
W 40: 4. Karola Keilhauer (beide scn energy, 1:19:40);
W 50: 5. Roswitha Bick (Einheit Ueckermünde, 1:30:16);
W 55: 4. Brigitte Krüger (1:33:22);
M 45: 8. Michael Riewe (scn energy Torgelow, 1:09:57);
M 50: 3. Heinz Fiehn (Einheit Ueckermünde, 1:07:02), 8. Klaus Peters (1:13:21);
M 55: 4. Lutz Krüger (1:12:45, beide scn energy Torgelow), 5. Rolf Gürtler (Strasburg, 1:14:05), 9. Egbert Vierling (1:16:13), 13. Burkhard Bohl (alle scn energy Torgelow, 1:23,51); 14. Dietmar Schliepat (Einheit Ueckermünde, 1:23:59). Über die fünf Kilometer gab es zudem Altersklassensiege für Vera Drescher (Ak 60, 33:18) vom SV scn energy Torgelow und Günter Schwarz (Ueckermünde, Ak 70, 31:25). Fred Wendt (scn energy, Ak 75) wurde in 33:50 Min. Zweiter.
NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – FREITAG, 26. MÄRZ 2010
LEICHTATHLETIK
In Ueckermünde wird morgen der 27. Haffmarathon gestartet. Es zeichnet sich eine Rekordbeteiligung beim Traditionslauf ab.
Ueckermünde. Nach dem langen Winter scheinen die Aktiven aus der Region große Lust aufs Laufen zu haben. Beim 27. Ueckermünder Haffmarathon, der morgen um 11 Uhr am Greifen-Gymnasium gestartet wird, zeichnet sich eine Rekordbeteiligung ab. Gestern Abend hatten bereits mehr als 190 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer ihr Kommen angekündigt. „Wenn man davon ausgeht, dass sich viele morgen auch noch kurzfristig anmelden, könnten wir einen neuen Teilnehmerrekord erreichen“, sagt Cheforganisator Guido Pietzke vom Gastgeber SV Einheit Ueckermünde. Im Vorjahr waren mehr als 220 Läufer beim Marathon am Haff vertreten. Für den langen Kanten über 42,195 Kilometer haben bislang 53 Läufer ihre Meldung abgegeben. Der Marathon, bei dem im Vorjahr 50 Aktive das Ziel erreichten, wird gleichzeitig als Landesmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommerns gewertet und ist zudem Wertungslauf für den Landeslauf-Cup 2010. Außer den 42,195 Kilometern können die Aktiven den Halbmarathonstrecke, fünf oder zwei Kilometer absolvieren. „Nachmeldungen sind noch bis 30 Minuten vor dem Start möglich“, sagt Guido Pietzke, der heute mit seinem Helferteam die letzten Vorbereitungen abschließen will. Auch viele Nordic-Walker werden morgen wieder beim Haffmarathon vertreten sein. Sie können zwischen einer etwa sieben Kilometer langen Strecke und einem Walking-Marathon über 21 Kilometer wählen. Diese Veranstaltung geht in die Walking-Cup-Wertung Mecklenburg-Vorpommerns und Uecker-Randow ein. Alle Teilnehmer erhalten Urkunden, die besten Läuferinnen und Läufer werden mit Pokalen und Sachpreisen geehrt. „Für die Läufer der zwei und fünf Kilometer gibt es außerdem eine Tombola“, kündigt der Ueckermünder Vereinschef an. Den Startschuss um 11 Uhr gibt wieder traditionell Ueckermündes Bürgermeisterin Heidi Michaelis (Die Linke).
NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – SAMSTAG, 27. MÄRZ 2010
LEICHTATHLETIK
Ueckermünde. Die Organisatoren des Ueckermünder Haffmarathons erwarten heute bei der 27. Auflage des Traditionslaufes eine Rekordbeteiligung. Gestern hatten sich bereits mehr als 190 Aktive aus Deutschland und Polen in die Starterlisten eingetragen. „Da sich viele Läufer immer noch kurzfristig entscheiden, ist eine neue Bestmarke möglich“, sagt Guido Pietzke vom Gastgeber SV Einheit. Im Vorjahr waren mehr als 220 Aktive dabei. Start ist heute um 11 Uhr am Greifen-Gymnasium. Nachmeldungen sind bis 30 Minuten vor dem Start möglich. Neben dem Marathon kann man den Halbmarathon, fünf oder zwei Kilometer absolvieren. Walker können sieben oder 21 Kilometer gehen.
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NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – MONTAG, 29. MÄRZ 2010
LEICHTATHLETIK
Aus dem ganzen Land kamen die Teilnehmer des 27. Haffmarathons. Die Organisatoren vom SV „Einheit“ Ueckermünde hatten alle Hände voll zu tun.
Ueckermünde. Während sich die Zuschauer des 27. Haffmarathons zumeist mit Regenschirmen ausgestattet hatten, ließen sich insgesamt 224 Läufer nicht von den Regentropfen am Sonnabend schrecken. Nach nur wenigen Metern war wohl allen warm geworden. Respekt gebühre besonders den Nicht-Profis, wie der Vorsitzende des SV Einheit Ueckermünde Guido Pietzke betonte: „Da muss man schon den Hut vor jenen ziehen, die bei diesem Wetter antreten.“ Bürgermeisterin Heidi Michaelis ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, den Startschuss zu geben. Selbst wenn die Rekordteilnehmerzahl aus dem Vorjahr nicht erreicht wurde, gingen doch viele Läufer mit Spaß ins Rennen. Immerhin 60 Sportler trauten sich an die komplette Marathon-Strecke von 42,195 Kilometern. Daneben standen mehrere Streckenlängen und auch Nordic Walking zur Auswahl. Erneut zeigte sich der Haffmarathon als wahrer Volkslauf, bei dem die jüngsten Läufer gerade mal acht Jahre alt waren und die ältesten Starter über 70 Jahre. Anfeuerung gab es am Streckenrand unter anderem von Horst Gornitz, der schon seit Jahren gern aus Schwerin nach Ueckermünde kommt. Dieses Mal konnte er wegen einer Verletzung zwar selbst nicht starten. Doch umso mehr freute er sich, dass seine 71-jährige Frau Waltraud den Sieg in ihrer Altersklasse holte. Und auch ganze Familien hatten sich gemeinsam angemeldet. Unter ihnen die Torgelower Leichtathleten Lorenz. Sven Lorenz hatte dann beim Halbmarathon die Nase vorn – mit dreieinhalb Minuten Vorsprung zum Zweitplatzierten.

Knapp 30 Helfer des SV Einheit Ueckermünde sorgten wieder für eine gute Organisation des Laufes. Einige von ihnen wären sicher selbst gern gestartet. Doch an diesem Tag gab es einiges zu tun. Angefangen vom Verteilen der Startnummern, der notwendigen Verpflegung bis hin zu den Siegerehrungen. Mit Flüssigkeit versorgte auch Uwe Lange die Läufer an der Strecke. Besonders gefragt war der warme Tee bei diesen Temperaturen. Uwe Lange und die Helfer vom Verein sorgten immer wieder für Nachschub, kam doch der letzte Marathonläufer nach über fünf Stunden ins Ziel am Ueckermünder Greifengymnasium.

NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – SAMSTAG, 10. APRIL 2010
LEICHTATHLETIK
Heinz Fiehn vom SV Einheit Ueckermünde gehört mit 54 Jahren immer noch zu den erfolgreichsten Ausdauerläufern in der Region.
Ueckermünde. Vielleicht trifft es der Vergleich mit dem berühmten VW Käfer am besten: Von dem Auto sagt man ja, dass es läuft und läuft und läuft...
Auch Heinz Fiehn läuft und läuft und läuft – und das schon seit mehr als 25 Jahren. Der 54-Jährige vom SV Einheit Ueckermünde gehört in seiner Altersklasse noch immer zu den schnellsten und erfolgreichsten Ausdauerläufern in Mecklenburg-Vorpommern. In der Ak 50 räumte Fiehn im Vorjahr im Uecker-Randow-Kreis nahezu alles ab, was es abzuräumen gab: Sieger beim UER-Laufcup, Sieger bei der Cross-Serie. Hinzu kommen Erfolge bei anderen Wettkämpfen im Land. Heinz Fiehn macht darum nicht viel Wirbel. „Laufen ist wie Essen und Trinken, es gehört dazu“, sagt er mit einem Schmunzeln. Gelaufen ist er eigentlich schon immer. Als Kind startete Fiehn bei Crosswettkämpfen, Schulmeisterschaften und Spartakiaden. „Man wurde von der Schule dorthin geschickt und wollte dann natürlich zeigen, was man kann“, erzählt er. Bereits damals lief der gebürtige Ueckermünder oft als Erster durchs Ziel. Später legte er dann eine längere Pause ein. Erst Anfang der 80er-Jahre, inspiriert durch die immer stärker werdende Laufbewegung in der DDR, zog sich Heinz Fiehn wieder die Turnschuhe an. Günter Schwarz, der heute mit 70 noch aktiv läuft, sei zu jener Zeit sein Vorbild gewesen. „So wie er wollte ich auch laufen“, erinnert er sich. Heinz Fiehn gehörte schließlich zu den Mitbegründern des Haffmarathons, der in diesem Jahr zum 27. Mal ausgetragen wurde. Stolz kramt er ein altes Freie-Erde-Foto vom 28. April 1984 heraus, das den Premierenstart dokumentiert. 31 Aktive nahmen damals die 42,195 Kilometer in Angriff: Heinz Fiehn lief nach 2:58:05 Stunden als Zweiter ins Ziel. „Es herrschte damals ein unglaublicher Enthusiasmus unter den Läufern, die Strecken konnten nicht lang genug sein“, erinnert er sich und verweist auf Männer wie Arnim Beduhn, Hans-Jürgen Eckenbrecht oder Eicke Pohl, die die Veranstaltung in der Haffstadt mit aus der Taufe gehoben haben. „In den ersten Jahren haben nach Silvester alle nur noch vom Haffmarathon geredet“, erzählt Heinz Fiehn. Heute ist das vermutlich nicht mehr so. Geblieben ist die Liebe zum Haffmarathon, der längst den Status eines Traditionslaufes besitzt. „Ueckermünde ist ein fester Termin in meinem Kalender“, sagt Fiehn, der in seiner Heimatstadt insgesamt 25 Mal gelaufen ist. Nur zweimal musste er passen. „Als Zuschauer und Helfer war ich aber natürlich trotzdem dabei“, sagt er. Anfangs absolvierte er noch die 42,195 Kilometer, später beschränkte sich der selbstständige Elektromeister auf den Halbmarathon. „Mir waren die Strapazen immer zu groß. Nein, Marathon muss nicht mehr sein“, sagt Heinz Fiehn. Ein Ausdauerläufer wird der Ueckermünder immer bleiben. „Das Laufen ist einfach drin, ich merke es gar nicht mehr“, sagt er.
NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – DIENSTAG, 13. APRIL 2010
LEICHTATHLETIK
Uecker-Randow/Schwerin. Beim zehnten Post-Telekom-Lauf in Schwerin hat es einen Altersklassensieg für eine Starterin aus dem Uecker-Randow-Kreis gegeben. Brigitte Krüger vom SV scn energy Torgelow gewann über die 15 Kilometer in der Ak w 55 in 1:28:12 h. Schnellster Läufer aus dem Kreis war jedoch Dirk Rüscher vom SV Einheit Ueckermünde, der in der stark besetzten Ak m 40 in 1:04:10 h als Achter ins Ziel lief.
Weitere Ergebnisse von Läufern aus der Region:
AK W30: 2. Andrea Semmler, 1:21:04 h;
Ak M55: 9. Manfred Krüger (beide SV scn energy Torgelow), 1:19:57 h.
Am Start in Schwerin waren insgesamt 387 Aktive.
NORDKURIER – HAFF-ZEITUNG – DIENSTAG, 13. APRIL 2010
LEICHTATHLETIK
Ueckermünde. Leichtathleten der LG Nord Berlin haben in Ueckermünde ein Trainingslager absolviert. Die Idee, im Waldstadion zu üben, entstand, weil man dort auf dem Stadionnebenplatz gut mit Diskus, Speer und Hammer trainieren kann, eine Kraftsporthalle des SV Einheit vorhanden ist und es in der Jugendherberge Bellin ideale Übernachtungsbedingungen gibt.